Buch Empfehlung: Starke Frauen im Buddhismus – Ein stiller Weg voller Kraft


Beim Durchblättern des Buches
„Starke Frauen im Buddhismus“ von Lama Agnes Pollner spürt man sofort:

Hier geht es nicht nur um Geschichte – sondern um Geschichten.

Lebenswege von Frauen, die im Buddhismus tiefe Spuren hinterlassen haben, in Indien, China und Japan.

In der Öffentlichkeit stehen oft die bekannten Namen – grosse Lehrer, Mönche, Linienhalter.

Doch dieses Buch lenkt den Blick auf jene, die oft im Hintergrund gewirkt haben.

Still. Kraftvoll. Beharrlich.

Achtsamkeit, Weisheit, Mut

Es sind Porträts von Frauen, die sich trotz sozialer Begrenzungen ihren spirituellen Weg erkämpft haben.

Die meditiert, gelehrt, gedient und losgelassen haben – inmitten einer oft männlich geprägten Umgebung.

Was mich besonders berührt hat:

Diese Geschichten sind keine Heldinnenerzählungen im klassischen Sinn.

Sie erzählen von Zweifeln. Von Durchhaltewillen. Von tiefer Einsicht.

Sie zeigen:

Auch in Zurückgezogenheit, in Sanftheit, liegt grosse Kraft.

Ein Buch, das den Blick weitet

Für mich ist dieses Buch mehr als eine Sammlung von Biografien.

Es ist eine Einladung, unser eigenes Bild von „Stärke“ zu überdenken.

Was bedeutet es, stark zu sein – im buddhistischen Sinn?

Vielleicht bedeutet es: dem Leben mit Mitgefühl zu begegnen, auch wenn es weh tut.

Oder dem inneren Weg zu folgen, selbst wenn er steinig ist.

Warum es heute so wichtig ist

In einer Zeit, in der viele laute Stimmen nach Aufmerksamkeit rufen, tut es gut, leise Stimmen zu hören.

Die von Frauen, die nicht im Rampenlicht standen – und doch bis heute leuchten.

Das Buch erinnert mich daran, wie vielfältig der Buddhismus ist.

Und dass spirituelle Tiefe nicht vom Geschlecht abhängt, sondern von Aufrichtigkeit, Herz und Hingabe.

Zum Innehalten und Weitergehen

Ich empfehle dieses Buch allen, die sich für den inneren Weg interessieren – besonders jenen, die sich inspirieren lassen möchten von leisen, aber starken Stimmen.

Vielleicht entdeckst du darin nicht nur andere,

sondern auch dich selbst ein Stück mehr.

Der 90. Geburtstag des Dalai Lama – Ein Tag für Mitgefühl

Am 6. Juli 2025 feiert der Dalai Lama seinen 90. Geburtstag.

Ein Moment, der weit über ein persönliches Jubiläum hinausgeht – es ist ein Tag, der Menschen auf der ganzen Welt verbindet.

In Dharamsala finden feierliche Zeremonien und Gebete statt. Viele Menschen reisen an, andere verfolgen die Feier im Livestream – sogar mit deutscher Übersetzung.

Es ist ein stilles, aber starkes Zeichen: für Frieden, für Dialog, für Mitmenschlichkeit.

Gerade jetzt, wo die Welt oft laut und zerrissen wirkt, erinnert uns dieser Tag daran, wie viel Kraft im gewaltlosen Weg liegt.

Im Zuhören. Im Respekt. Im Mitgefühl.

Der Dalai Lama zeigt uns seit Jahrzehnten, dass echter Frieden im Inneren beginnt – und dass wir alle Verantwortung dafür tragen, ihn nach aussen zu tragen.

Vielleicht nehmen wir uns an diesem Tag ein paar Minuten Zeit.

Zum Innehalten.

Zum Nachdenken.

Und um uns zu fragen:

Wie können wir selbst zu mehr Mitgefühl beitragen?

Gewaltlosigkeit – der Weg des Dialogs

Es gibt viele Arten, auf Konflikte zu reagieren.

Man kann laut werden.

Man kann sich verschliessen.

Man kann kämpfen – mit Worten oder Taten.

Ich habe mich früh entschieden, einen anderen Weg zu gehen.

Den Weg der Gewaltlosigkeit.

Nicht, weil es immer einfach wäre.

Sondern, weil ich glaube, dass in der Ruhe und im Gespräch etwas entsteht, das kein Streit je erreichen kann: Verständnis.

🕊️ Zuhören, auch wenn es schwerfällt

Für mich bedeutet Gewaltlosigkeit nicht nur, niemandem körperlich weh zu tun.

Es bedeutet auch, meine Worte achtsam zu wählen.

Keinen Menschen zu demütigen oder kleinzumachen.

Selbst dann nicht, wenn ich verletzt bin.

Ich glaube, dass Dialog immer möglich ist, wenn wir den Mut haben, einander zuzuhören.

Nicht nur, um zu antworten.

Sondern, um zu verstehen.

Der Dalai Lama hat einmal gesagt:

„Dialog ist der vernünftigste Weg, Konflikte zu lösen.“

Diese Haltung begleitet mich seit vielen Jahren.

Ich versuche, sie auch in meinem Alltag zu leben – ob im Beruf, in der Familie oder unter Freunden.

Wenn Spannungen entstehen, atme ich erst einmal durch.

Ich frage mich:

Was braucht die Situation wirklich?

Was braucht der andere – und was brauche ich?

In diesen Momenten wird mir immer wieder bewusst:

Gewaltlosigkeit ist keine Schwäche.

Es ist eine Form der Stärke.

Eine Entscheidung, den eigenen Ärger nicht gegen andere zu richten.

🌿 Frieden beginnt bei mir

Ich kann die Welt nicht verändern.

Aber ich kann entscheiden, wie ich ihr begegne.

Mit Respekt.

Mit Mitgefühl.

Mit dem Wunsch, Brücken zu bauen statt Mauern.

Und manchmal reicht ein ehrliches Gespräch, um den Abstand zwischen zwei Menschen kleiner zu machen.

🤍 Ein Weg, der nie zu Ende ist

Gewaltlosigkeit ist kein Ziel, das man erreicht und dann abhakt.

Es ist ein Weg, den man immer wieder neu wählt.

Jeden Tag.

In jedem Konflikt.

Und ich glaube:

Dieser Weg lohnt sich.

Für mich. Für mein Umfeld. Und vielleicht ein kleines bisschen auch für die Welt.

Die innere Welt – warum es nicht nur nach aussen gehen muss

 

In unserer Welt dreht sich vieles um das Aussen.

Wie wir aussehen. Was wir leisten. Wie aktiv wir sind.

Fitness, Ernährung, Optimierung – das hat seinen Platz. Es tut gut, sich zu bewegen, auf sich zu achten.

Aber:

Was ist mit unserer inneren Welt?

Nach aussen aktiv – nach innen leer?

Ich kenne es von mir selbst.

Früher dachte ich: Wenn ich im Aussen alles im Griff habe – dann geht’s mir gut.

Doch irgendwann habe ich gespürt:

Mein Körper kann in Bewegung sein, aber innerlich fühle ich mich trotzdem müde.

Unruhig. Voll. Oder einfach leer.

Der Weg nach innen

Erst durch Meditation, durch bewusste Pausen, habe ich gelernt:

Da gibt es einen Raum in mir, der nicht ständig Leistung will.

Der einfach nur sein darf.

Still. Freundlich. Echt.

Es muss keine grosse spirituelle Reise sein.

Manchmal reicht es, zehn Minuten still zu sitzen.

Oder einfach mal bewusst zu atmen.

Das Handy wegzulegen. Die Gedanken beobachten.

Mich selbst wieder spüren.

Balance zwischen aussen und innen.

Es geht nicht darum, das eine gegen das andere auszuspielen.

Fitness ist gut. Bewegung tut gut.

Aber genauso wichtig ist es, auch innerlich aufzuräumen.

Still zu werden. Nachzufragen:

Wie geht es mir wirklich?

Was brauche ich gerade – nicht um zu funktionieren, sondern um zu leben?

🌿 Die Reise zu mir selbst beginnt im Stillwerden

Unsere innere Welt ist nicht laut. Sie ruft nicht nach Klicks oder Likes.

Aber sie schenkt uns etwas, das wir draussen oft vergeblich suchen:

Echtheit. Ruhe. Verbindung.

Und manchmal liegt genau da – im Einfachen, im Stillen – die tiefste Kraft.

Kelsang Duktaktsang – 90th Happy Birthday of HH the Dalai Lama – Ein Lied voller Dankbarkeit

90th Happy Birthday of HH the Dalai Lama – Ein Lied voller Dankbarkeit

Manchmal braucht es keine grossen Worte.

Manchmal reicht Musik, die von Herzen kommt.

Der Künstler Kelsang Duktaktsang, der seit über 20 Jahren in der Schweiz lebt, hat mit seinem Song „90th Happy Birthday of HH the Dalai Lama“ ein stilles, warmes Dankeschön gesungen.

Es ist mehr als nur ein Geburtstagslied.

Es ist eine liebevolle Hommage an einen Menschen, der für viele ein Symbol des Friedens, der Mitmenschlichkeit und der Achtsamkeit geworden ist.

Musik, die Verbundenheit schafft

Auch wenn ich den Dalai Lama nie persönlich getroffen habe (aber live im Hallenstadion), berührt mich diese Musik.

Vielleicht, weil sie an Werte erinnert, die für uns alle wichtig sind:

Respekt. Dankbarkeit. Mitgefühl. Ruhe.

Kelsang Duktaktsang singt aus seiner eigenen Geschichte, aber die Botschaft ist universell.

Egal, wo wir leben.

Egal, welchen Glauben oder welchen Weg wir gehen.

Es geht darum, den Menschen zu ehren, der uns vorlebt, dass Frieden im Inneren beginnt — und sich von dort in die Welt ausbreitet.

Eine stille Einladung

Das Lied erinnert mich auch daran, selbst immer wieder innezuhalten.

Bin ich achtsam im Umgang mit anderen?

Bin ich freundlich, auch an hektischen Tagen?

Sehe ich den Menschen hinter dem Alltag?

In einer Zeit, in der vieles laut und schnell geworden ist, tut es gut, solchen Liedern zuzuhören.

Nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem Herzen.

Musik, die leise leuchtet

Der Song „90th Happy Birthday of HH the Dalai Lama“ ist kein Hit für Charts und Klicks.

Es ist ein Lied für die Seele.

Für alle, die sich erinnern möchten, dass wahre Grösse oft in der Stille wohnt.

Danke, Kelsang Duktaktsang, für diese leise, kraftvolle Botschaft.

Nächstenliebe – die kleinen Gesten, die die Welt heller machen

Wenn wir von Nächstenliebe sprechen, denken viele zuerst an grosse Gesten.

An Hilfsprojekte, Spendenaktionen, Freiwilligenarbeit.

Und all das ist wichtig und wertvoll.

Doch Nächstenliebe beginnt viel früher.

Sie beginnt im Alltag.

Im Kleinen.

Hinsehen, wo andere vorbeigehen

Nächstenliebe bedeutet für mich:

Den anderen wirklich sehen.

Nicht nur den Kollegen, der heute vielleicht stiller ist als sonst.

Nicht nur die Kundin, die etwas länger nach dem Kleingeld sucht.

Sondern den Menschen dahinter. Mit all dem, was er gerade trägt.

Manchmal ist es nur ein Lächeln.

Ein freundliches Wort.

Ein Moment des Zuhörens.

Und doch kann genau das den Tag eines Menschen heller machen.

Vielleicht sogar mehr, als wir je erfahren werden.

Nächstenliebe heisst auch Geduld

Wir wissen oft nicht, was im Leben der anderen gerade passiert.

Wie viel Stress, Sorgen oder Trauer jemand mit sich trägt.

Nächstenliebe heisst dann: Nicht vorschnell urteilen.

Vielleicht braucht jemand heute einfach ein bisschen mehr Verständnis.

Ein bisschen mehr Nachsicht.

Ein bisschen mehr Wärme.

Jede:r kann Nächstenliebe leben

Dafür müssen wir nichts Besonderes „tun“.

Es beginnt in unserem Denken.

In der Art, wie wir auf andere blicken.

Nicht: Was hat dieser Mensch falsch gemacht?

Sondern: Was braucht dieser Mensch gerade?

Und manchmal genügt schon:

Ich sehe dich. Du bist wichtig.

 

Kleine Schritte, grosse Wirkung

Die Welt wäre ein anderer Ort, wenn wir alle ein bisschen mehr Nächstenliebe leben würden.

Nicht nur in den grossen Momenten, sondern vor allem in den vielen kleinen.

Im Miteinander. Im Zuhören. Im Alltag.

Denn am Ende sind es diese leisen Gesten, die unsere Welt menschlich machen.