Ich wünsche allen Leser:innen meines Blogs ein wunderschönes und erholsames Wochenende. Geniesst die Zeit, gönnt euch einen Moment der Ruhe und macht etwas, das euch Freude bereitet.
Für mich gab es diese Woche bereits ein besonderes Highlight: Am Dienstag war ich gemeinsam mit meiner Freundin Jasmin beim Helene-Fischer-Konzert im Letzigrund in Zürich. Es war ein wirklich toller Abend – die Stimmung war super und auch die Show hat wunderbar gepasst. Wir haben das Konzert sehr genossen und werden uns bestimmt noch lange daran erinnern. 🎶✨
Nun wünsche ich euch allen ein friedliches und schönes Wochenende. Vielen Dank, dass ihr immer wieder auf meinem Blog vorbeischaut und meine Geschichten begleitet.
Geniesst das Wochenende und bis bald auf marc-bloggt.ch! 🌸🙏
Immer wieder werde ich gefragt, ob ich ein Influencer sei. Meine Antwort lautet meistens: Nein, ich sehe mich als Blogger.
Das bedeutet aber nicht, dass das eine besser oder schlechter ist als das andere. Beide haben ihre Berechtigung und bereichern das Internet auf ihre eigene Weise. Trotzdem gibt es Unterschiede, die vielen gar nicht bewusst sind.
Ich selbst blogge seit 2011. Damals standen vor allem persönliche Geschichten, Gedanken und Erfahrungen im Mittelpunkt. Man schrieb einen Beitrag, veröffentlichte Fotos und freute sich über Kommentare oder den Austausch mit anderen Blogger:innen.
Auch heute ist das für mich noch der Kern meines Blogs.
Ein Blog ist für mich ein Ort, an dem Geschichten entstehen dürfen. Manche Beiträge handeln von meinen Reisen, andere von Büchern, Musik, besonderen Begegnungen oder Gedanken über Achtsamkeit. Oft schreibe ich einfach über Dinge, die mich bewegen.
Influencer:innen arbeiten häufig anders. Sie nutzen vor allem soziale Netzwerke wie Instagram, TikTok oder YouTube und erreichen ihre Community oft über kurze Videos oder Beiträge. Viele arbeiten mit Unternehmen zusammen und stellen Produkte oder Dienstleistungen vor. Das ist ein spannendes Berufsfeld, das viel Kreativität und Engagement verlangt.
Ein Blog dagegen wirkt oft etwas ruhiger. Beiträge bleiben über Jahre erhalten und können auch später noch gelesen werden. Viele Leser:innen suchen gezielt nach bestimmten Themen und entdecken ältere Artikel wieder neu.
Ich persönlich mag genau das.
Ein Blog wächst mit der Zeit. Er erzählt nicht nur einzelne Geschichten, sondern dokumentiert auch den eigenen Weg.
Wenn ich heute Beiträge aus meinen ersten Bloggerjahren lese, sehe ich, wie sich meine Interessen verändert haben. Manche Themen begleiten mich bis heute – andere erinnern mich an einen bestimmten Lebensabschnitt. Genau das macht einen Blog für mich so besonders.
Natürlich nutze auch ich soziale Medien. Dort teile ich Fotos oder gebe einen Einblick in meinen Alltag. Doch mein Zuhause im Internet bleibt seit vielen Jahren marc-bloggt.ch.
Hier finden Gedanken ihren Platz.
Hier dürfen Geschichten etwas länger sein.
Und hier kann ich genau so schreiben, wie ich bin.
Vielleicht ist genau das der grösste Unterschied.
Ein Influencer teilt oft den Moment.
Ein Blogger erzählt die Geschichte dahinter.
Und ich freue mich, dass ich diesen Weg seit 2011 gehen darf.
Mein persönlicher Gedanke
Ob Blogger:in oder Influencer:in – am Ende zählt für mich vor allem eines: authentisch zu bleiben. Denn hinter jedem Beitrag, jedem Foto und jedem Video steht ein Mensch mit seiner ganz eigenen Geschichte.
Seit 2004 begleitet mich die Musik von PVP/Wurzel5/Chlyklass. Über all die Jahre waren ihre Lieder immer wieder Teil meines Lebens – mal laut im Kopfhörer, mal leise im Hintergrund, aber immer mit einer ganz eigenen Berner Ehrlichkeit.
Die Nachricht vom Tod von Krust (Christoph Flury) hat mich traurig gemacht.
Beim Lesen der Worte seiner Weggefährten hat mich besonders eines berührt: Sie wünschen sich, dass nicht sein Tod im Mittelpunkt steht, sondern sein Leben, seine Musik und all das, was er geschaffen hat – und sogar noch schaffen konnte. Neue Lieder, neue Projekte und eine Solo-EP werden uns weiterhin an ihn erinnern.
Das hat mich zum Nachdenken gebracht.
Im Buddhismus wird oft von Vergänglichkeit gesprochen. Alles, was entsteht, verändert sich irgendwann. Das bedeutet aber nicht, dass etwas verschwindet. Menschen leben in den Erinnerungen weiter, in den Begegnungen, die sie geprägt haben, und in dem, was sie anderen hinterlassen.
So empfinde ich es auch bei Krust.
Seine Musik wird bleiben. Sie wird weiterhin Menschen begleiten, Erinnerungen wecken und vielleicht auch zukünftige Generationen inspirieren.
Mein Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern, seiner Familie, seinen Freunden und allen Menschen, die ihm nahestanden. Gleichzeitig wünsche ich ihnen viel Kraft und viele liebevolle Erinnerungen an einen Menschen, der bis zuletzt voller Ideen und Lebensfreude war.
Danke, Krust.
Danke für die Musik, die mich seit über zwanzig Jahren begleitet.
Michi Buchinger kenne ich schon länger aus seinem Podcast und von YouTube. Ich mag seinen Humor, seine direkte Art und seine Beobachtungen über den Alltag und die Gesellschaft. Gleichzeitig schreibt er auch tolle Bücher, weshalb ich neugierig auf seinen Kriminalroman „Bella Barks’ letztes Like“ geworden bin.
Im Mittelpunkt steht Leo, ein ehemaliger YouTube-Star, dessen erfolgreichste Zeit bereits hinter ihm liegt. Als er zu einem exklusiven Influencer-Event eingeladen wird, ahnt er noch nicht, dass aus einer glamourösen Veranstaltung plötzlich ein Kriminalfall wird. Die bekannte Influencerin Bella Barks stirbt unter mysteriösen Umständen – und Leo gerät unerwartet mitten in die Ermittlungen.
Was das Buch besonders macht, ist nicht nur der Kriminalfall. Michi Buchinger wirft auch einen humorvollen und kritischen Blick hinter die scheinbar perfekte Welt von Social Media. Zwischen Likes, Followerzahlen und sorgfältig inszenierten Bildern wird deutlich, dass hinter dem Bildschirm oft eine ganz andere Wirklichkeit steckt.
Der lockere Schreibstil, die humorvollen Dialoge und die Verbindung von Spannung und Satire machen das Buch zu einer unterhaltsamen Lektüre. Gleichzeitig regt die Geschichte zum Nachdenken an: Wie viel von dem, was wir online sehen, ist wirklich echt? Und wie weit gehen Menschen für Aufmerksamkeit und Anerkennung?
Ich finde es schön, Michi Buchinger nicht nur im Podcast oder auf YouTube zu erleben, sondern auch als Autor. Seine besondere Art, Humor mit ernsteren Beobachtungen zu verbinden, findet sich auch in seinen Büchern wieder.
Wer humorvolle Kriminalromane mit Zeitgeist und einem kritischen Blick auf die Social-Media-Welt mag, sollte „Bella Barks’ letztes Like“ auf jeden Fall näher anschauen.
Am 6. Juli 2026 durfte ich den Livestream zum 91. Geburtstag Seiner Heiligkeit des 14. Dalai Lama verfolgen. Bereits um 5:30 Uhr sass ich vor dem Bildschirm und freute mich darauf, diesen besonderen Moment mitzuerleben.
Es war schön zu sehen, wie Menschen aus den verschiedensten Ländern zusammenkamen, um gemeinsam zu feiern. Die Botschaften von Mitgefühl, Gewaltlosigkeit und Freundlichkeit, für die der Dalai Lama seit Jahrzehnten einsteht, haben mich auch dieses Jahr wieder tief berührt.
Mich begleitet ein Satz des Dalai Lama schon seit meiner Jugend:
„Meine Philosophie ist Freundlichkeit.“
Diese Worte erinnern mich immer wieder daran, wie wichtig ein respektvoller und friedlicher Umgang miteinander ist – im Alltag, bei der Arbeit und auf Reisen.
Ich wünsche Seiner Heiligkeit von Herzen alles Gute zum 91. Geburtstag, Gesundheit und noch viele Jahre, in denen er Menschen auf der ganzen Welt Hoffnung und Inspiration schenken kann.
Wer meinen Blog oder meinen Instagram-Kanal schon länger verfolgt, wird vielleicht bemerkt haben, dass ich besonders gerne Kirchen, Klöster und Tempel fotografiere. Immer wieder werde ich gefragt, warum gerade diese Orte einen so grossen Platz in meinem Leben einnehmen.
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Weil ich mich dort wohlfühle.
Es spielt für mich keine grosse Rolle, welcher Religion ein Ort angehört oder in welchem Land er sich befindet. Ob eine kleine Dorfkirche in der Schweiz, ein buddhistischer Tempel in Asien oder ein altes Kloster in den Bergen – sie alle haben etwas gemeinsam: Sie strahlen eine besondere Ruhe aus.
Wenn ich einen solchen Ort betrete, wird der Alltag für einen Moment leiser. Die Gedanken kommen zur Ruhe. Man hört den Wind, das Läuten einer Glocke oder einfach die Stille. Genau diese Augenblicke bedeuten mir viel.
Ich fotografiere diese Gebäude nicht nur wegen ihrer beeindruckenden Architektur. Natürlich bewundere ich die Kunst, die Geschichte und die vielen kleinen Details. Doch viel wichtiger ist für mich das Gefühl, das diese Orte vermitteln.
Sie erinnern mich daran, wie wichtig es ist, auch im eigenen Leben immer wieder Momente der Ruhe zu finden.
Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb ich auf Reisen fast automatisch Kirchen, Klöster oder Tempel besuche. Für mich gehören sie zu den schönsten Orten einer Stadt oder eines Landes. Sie erzählen Geschichten über Menschen, Kulturen und Generationen. Gleichzeitig laden sie dazu ein, einfach einmal innezuhalten.
Mit meinen Fotos möchte ich deshalb nicht nur Gebäude zeigen. Ich möchte die Atmosphäre einfangen. Vielleicht gelingt es dem einen oder der anderen, beim Betrachten meiner Bilder selbst einen kleinen Moment der Ruhe zu erleben.
Gerade heute, in einer Welt, die oft schnell und laut geworden ist, brauchen wir solche Orte mehr denn je.
Und vielleicht liegt genau darin ihre grösste Schönheit.