Rap-G kündigt sein letztes grosses Musikprojekt an 🎤

Es gibt Nachrichten von einem Künstler, den ich schon seit vielen Jahren begleite und gerne unterstütze: Rap-G alias Murat Celik aus Berlin.

In einer aktuellen Instagram-Story hat Rap-G eine sehr persönliche Ankündigung gemacht. Er schreibt, dass er höchstwahrscheinlich aus gesundheitlichen Gründen ganz mit der Musik aufhören wird.

Doch bevor es so weit ist, möchte er noch ein Projekt fertigstellen.

Und genau darauf bin ich sehr gespannt.

Ein letztes grosses Projekt

Viel wissen wir momentan noch nicht über das kommende Projekt. Einen Albumtitel, eine Tracklist oder einen Veröffentlichungstermin gibt es bisher nicht öffentlich bestätigt.

Rap-G schreibt aber bereits:

„Ich bin jetzt schon dankbar für alle die an dem Projekt teilnehmen und mich supporten.“

Für mich klingt daraus vor allem eines heraus: Dieses Projekt scheint ihm persönlich sehr wichtig zu sein.

Sollte es tatsächlich sein letztes grosses musikalisches Projekt werden, bekommt das kommende Album natürlich noch einmal eine ganz andere Bedeutung.

Rap-G macht schon lange Musik

Wer Rap-G erst seit Kurzem kennt, weiss vielleicht gar nicht, wie lange Murat bereits Musik macht.

Das finde ich bemerkenswert.

Denn es zeigt auch, dass hinter einem Künstler oft eine viel längere Geschichte steckt, als man anhand der Veröffentlichungen auf Spotify, YouTube oder anderen Plattformen erkennen kann.

Bei „Endlich ist es soweit“ behandelte Rap-G verschiedene Themen. Besonders wichtig war ihm damals wie heute das Thema Mobbing. Daneben gab es Songs über Liebe und darüber, authentisch zu bleiben. Gemeinsam mit Drob Dynamic wollte er seine wachsende Öffentlichkeit auch nutzen, um auf wichtige gesellschaftliche Themen aufmerksam zu machen.

Warum ich Rap-G gerne supporte

Ich selbst unterstütze Rap-G schon seit vielen Jahren.

Und mir gefällt gerade bei kleineren und unabhängigen Künstlerinnen und Künstlern der Gedanke, sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Nicht jeder Musiker muss Millionen Streams haben oder in den grossen Charts vertreten sein, damit seine Musik etwas bedeutet.

Hinter jedem Song steckt ein Mensch. Jemand hat eine Idee gehabt, einen Text geschrieben, Zeit im Studio verbracht und am Ende etwas Persönliches veröffentlicht.

Genau deshalb stelle ich auf meinem Blog auch gerne Künstler vor, die vielleicht nicht jeden Tag in den grossen Medien auftauchen.

Support bedeutet für mich nicht nur, einen Song anzuhören. Es bedeutet auch, einem Menschen zu zeigen: Ich sehe, was du machst.

Gesundheit geht vor

Dass Rap-G gesundheitliche Gründe für seine Entscheidung nennt, mit der Musik möglicherweise aufzuhören, stimmt natürlich nachdenklich.

Was genau dahintersteckt, ist seine Privatsache – und das sollte es auch bleiben.

Für mich steht deshalb vor allem eines im Vordergrund: Die Gesundheit eines Menschen ist wichtiger als jede weitere Veröffentlichung.

Wenn das kommende Album tatsächlich sein musikalischer Abschluss sein sollte, dann wünsche ich ihm, dass er dieses Projekt genauso umsetzen kann, wie er es sich selbst vorstellt.

Ohne unnötigen Druck.

Ich bleibe dabei ❤️

Ich werde Rap-G auch bei diesem Projekt wieder gerne unterstützen.

Gerade weil ich seine Musik und seinen Weg schon seit Jahren verfolge, bin ich gespannt darauf, was er für dieses möglicherweise letzte grosse Projekt vorbereitet.

Vielleicht werden wir in den kommenden Wochen oder Monaten mehr erfahren: den Namen des Albums, die ersten Songs, beteiligte Künstlerinnen und Künstler oder irgendwann das Veröffentlichungsdatum.

Bis dahin bleibt mir eigentlich nur eines zu sagen:

Murat, ich wünsche dir für dein neues Projekt viel Erfolg – und vor allem gesundheitlich alles Gute. 🙏❤️

Danke für die Musik und die Projekte der vergangenen Jahre.

Und egal, ob dieses Album tatsächlich das letzte sein wird oder das Leben irgendwann doch noch einmal andere Pläne bereithält:

Ich supporte dich weiter. 🎤❤️

 

 

Manny Marc öffnet das Archiv: „Fatzke FM“

Für Fans von Manny Marc gibt es etwas Neues zu entdecken: „Fatzke FM“ ist da – und für mich ist das Album eine richtig schöne Überraschung.

Besonders spannend finde ich die Idee hinter dem Projekt: Auf „Fatzke FM“ bekommen wir Tracks zu hören, die über einen Zeitraum von rund 20 Jahren entstanden und bisher unveröffentlicht geblieben sind. Damit fühlt sich das Album ein wenig wie eine musikalische Zeitreise durch verschiedene Phasen von Manny Marc an.

Manny Marc gehört schliesslich schon lange zur deutschen Rap- und Partyszene. Bereits Ende der 1990er-Jahre gründete er gemeinsam mit Frauenarzt das Label Bassboxxx. Später wurden die beiden als Die Atzen einem deutlich grösseren Publikum bekannt.

Ich habe „Fatzke FM“ inzwischen gehört und muss sagen: Mir gefällt das Album richtig gut. Gerade der Gedanke, Songs zu hören, die teilweise schon viele Jahre irgendwo im Archiv lagen und nun doch noch ihren Weg zu uns gefunden haben, macht die Veröffentlichung für mich besonders.

Wer Manny Marc und seinen Sound mag oder einfach neugierig ist, was sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in seinem musikalischen Archiv angesammelt hat, sollte definitiv einmal reinhören. 🎧

Für mich ist „Fatzke FM“ jedenfalls eine tolle Idee: Alte, bisher unveröffentlichte Musik bekommt nach vielen Jahren doch noch ihren Platz – und wir dürfen ein bisschen in Manny Marcs musikalischem Archiv stöbern. Bass für die Atzen 💯

Mein Alltag bei Coop – unterwegs im Weinrayon

Wer im Detailhandel arbeitet, weiss: Kein Arbeitstag ist genau gleich wie der andere. Auch wenn gewisse Aufgaben natürlich immer wieder dazugehören, sind es vor allem die Begegnungen mit den Menschen, die meinen Arbeitsalltag abwechslungsreich machen.

Ich arbeite ja bei Coop im Heimberg Center, im Bereich Getränke und bin unter anderem im Weinrayon tätig. Ein Rayon sieht für Kund:innen auf den ersten Blick vielleicht einfach nach gut gefüllten Regalen aus. Dahinter steckt aber einiges an Arbeit.

Auffüllen, suchen und den Überblick behalten

Eine meiner regelmässigen Aufgaben ist das Bewirtschaften des Weinrayons. Ich kontrolliere, welche Weine fehlen oder nur noch in kleinen Mengen vorhanden sind, und fülle sie entsprechend nach.

Manchmal steht der gewünschte Wein bereits im Lager bereit. Dann heisst es: suchen, finden und ins Rayon bringen. Gerade bei einem grossen Sortiment ist es wichtig, den Überblick zu behalten und darauf zu achten, dass die verschiedenen Weine an ihrem richtigen Platz stehen.

Was bedeutet eigentlich „fronten“?

Eine weitere Aufgabe ist das sogenannte Fronten.

Dabei ziehe ich die Produkte, die weiter hinten im Regal stehen, nach vorne. Bei den Weinen bedeutet das meistens, dass ich pro Produkt wieder zwei bis drei Flaschenreihen schön nach vorne stelle.

Das klingt vielleicht nach einer kleinen Sache, macht optisch aber einen grossen Unterschied. Das Rayon wirkt dadurch gepflegt, übersichtlich und gut gefüllt. Gleichzeitig finden Kund:innen die verschiedenen Weine einfacher.

Für mich gehört ein ordentliches und ansprechend präsentiertes Rayon einfach dazu.

Besonders gerne berate ich unsere Kund:innen

Was mir an meiner Arbeit besonders Freude macht, ist der Kontakt mit unseren Kund:innen.

Immer wieder werde ich gefragt, welchen Wein ich empfehlen würde. Vielleicht wird ein passender Wein für ein Essen gesucht, ein Geschenk für jemanden oder einfach einmal etwas Neues zum Probieren.

Ich gebe sehr gerne Tipps und freue mich, wenn ich jemandem bei der Auswahl helfen kann. Besonders schön ist es, wenn man merkt, dass sich Kund:innen über eine persönliche Empfehlung freuen.

Natürlich kenne auch ich nicht jeden Wein und kann nicht jede Frage gleich beantworten. Das finde ich aber überhaupt nicht schlimm.

Wenn ich einmal nicht weiterweiss, frage ich unseren Weinmitarbeiter, der über ein sehr gutes Fachwissen verfügt. Auch mein Vorgesetzter und Rayonleiter kann mir bei Fragen weiterhelfen.

Für mich gehört genau das zu guter Zusammenarbeit: Man muss nicht alles alleine wissen. Wichtig ist vielmehr, zu wissen, wen man fragen kann damit die Kund:innen am Ende trotzdem eine kompetente Antwort erhalten.

➡️ mich würde interessieren was für euch eine gute Beratung ausmacht? Muss nicht unbedingt nur zum Thema Wein sein🍷

ℹ️ Interesse an einem Job bei Coop? Hier findet ihr weitere Infos und Job Angebote: Coop Jobs.

Zurück aus der Sommerpause – zwei Wochen voller schöner Momente ☀️🏔️🙏

Da bin ich wieder! 🌸

Nach zwei Wochen Sommerpause melde ich mich zurück auf marc-bloggt.ch. Hinter mir liegen zwei abwechslungsreiche Wochen mit vielen schönen Erlebnissen, aber auch mit Zeit zum Abschalten und Nichtstun.

Und genau das hat richtig gutgetan.

Eine Woche Mallorca voll Sonne, Meer und einfach nichts tun ☀️🌴

Die erste Ferienwoche verbrachte ich gemeinsam mit meiner Freundin Jasmin auf Mallorca. Von Sonntag bis Sonntag waren wir in Paguera und genossen dort vor allem eines: Zeit.

Zeit zum Lesen am Strand, zum Schwimmen im Meer, zum Entspannen und manchmal auch einfach zum Nichtstun.

Gerade im Alltag ist man oft von einem Termin oder einer Aufgabe zur nächsten unterwegs. In den Ferien einmal keinen grossen Plan zu haben und sich zu fragen: Was möchten wir heute machen? das empfinde ich immer wieder als etwas Schönes.

Mit uns auf Mallorca waren auch unsere Freunde Meli und Stefu sowie Meli’s Mutter Sonja mit ihrem Partner Florian.

Wir verbrachten nicht ständig alles gemeinsam. Jasmin und ich waren auch oft zu zweit unterwegs und genossen unsere gemeinsame Zeit. Gleichzeitig trafen wir uns alle jeden Tag wieder. Für mich war das eine schöne Mischung: gemeinsame Ferien erleben und trotzdem genügend Raum haben, den Tag so zu gestalten, wie man gerade möchte.

Ein Ausflug nach Sóller 🚋

Einen Tag verbrachten Jasmin und ich in Sóller.

Sóller mit seiner besonderen Atmosphäre und der Umgebung war eine schöne Abwechslung zu unseren ruhigen Tagen am Meer. So gehörte neben Strand, Lesen und Schwimmen auch ein kleiner Ausflug zu unserer Mallorca-Woche.

Danach ging es wieder zurück nach Paguera und irgendwann hiess es bereits Abschied nehmen von Mallorca.

Die Woche verging, wie Ferienwochen es leider oft tun, viel zu schnell. 😊

Vom Meer direkt in die Schweizer Berge 🏔️

In meiner zweiten Ferienwoche wechselte die Kulisse komplett.

Von Dienstag auf Mittwoch ging es gemeinsam mit Jasmin und meinen Eltern nach Zermatt.

Am ersten Tag waren wir gemütlich im Dorf unterwegs. Zermatt hat für mich immer eine ganz besondere Atmosphäre umgeben von den Bergen, den typischen Häusern und natürlich mit dem Matterhorn als Wahrzeichen der Region.

Gegen den späteren Nachmittag ging es für uns zurück ins Hotel. Dort liessen wir den Tag ganz entspannt im tollen Spa-Bereich ausklingen. Nach dem Unterwegssein im Dorf war das genau das Richtige: einfach abschalten, entspannen und die gemeinsame Zeit geniessen. 😊

Am zweiten Tag machten wir uns auf den Weg Richtung Rotenboden.

Und unsere Entscheidung sollte sich lohnen, denn dort oben war das Wetter deutlich besser. Wir hatten sogar das grosse Glück, das Matterhorn ohne Wolken sehen zu können. 🏔️

Wer das Matterhorn kennt, weiss, dass das keineswegs selbstverständlich ist. Umso mehr genossen wir diesen Moment und die beeindruckende Bergwelt rund um uns.

Es sind genau solche Augenblicke, die mir von einer Reise besonders in Erinnerung bleiben: Man steht da, schaut auf die Berge und muss eigentlich gar nicht viel sagen.

Einfach schauen, geniessen und den Moment für eine Weile festhalten. 🌸

Ein besonderer Samstag im Tibet-Institut Rikon 

Ein Erlebnis, auf das ich mich besonders gefreut hatte, folgte am Samstag.

Gemeinsam mit Jasmin nahm ich an einer öffentlichen Führung im Tibet-Institut Rikon teil.

Das Tibet-Institut ist ein ganz besonderer Ort in der Schweiz. Seine Geschichte reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Nachdem die Schweiz tibetische Geflüchtete aufgenommen hatte, entstand die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem tibetische Kultur und Religion auch fern der ursprünglichen Heimat weiterleben können.

1968 wurde das klösterliche Tibet-Institut eingeweiht. Auch der Dalai Lama spielte bei seiner Entstehung eine wichtige Rolle und hat das Institut im Laufe der Jahre mehrfach persönlich besucht.

Während der Führung erfuhren wir einiges über das Institut, das tibetische Leben und den Buddhismus.

Besonders schön war für mich, dass wir auch an einer ungefähr 15-minütigen Meditation teilnehmen konnten.

Für einige Minuten einfach ruhig dasitzen, den Atem wahrnehmen und den Moment auf sich wirken lassen.

Und für mich hatte dieser Augenblick noch eine besondere Bedeutung: In diesem Raum war auch schon der Dalai Lama.

Das zu wissen, während ich dort sass und meditierte, war für mich ein sehr schöner Gedanke. 🙏

Mir hat der Besuch im Tibet-Institut Rikon sehr gefallen. Es ist ein Ort, an dem man nicht einfach nur etwas anschaut. Man bekommt auch einen kleinen Einblick in eine Kultur und Tradition, die seit vielen Jahrzehnten einen festen Platz in der Schweiz gefunden hat.

Ein Nachmittag bei der Familie 

Nach unserem Besuch in Rikon ging es für Jasmin und mich weiter nach Pfäffikon ZH.

Dort besuchten wir meine Tante Claudia, ihren Mann Markus und ihren 14-jährigen Sohn Andrin.

Nach der ruhigen und eindrücklichen Zeit im Tibet-Institut war es schön, den Nachmittag noch im Kreis der Familie zu verbringen.

Auch solche Begegnungen gehören für mich zu Ferien: Zeit für Menschen zu haben, die man im normalen Alltag vielleicht nicht jeden Tag sieht.

Zum Abschluss ins Trauffer Bretterhotel 🐄🏔️

Und damit waren meine Ferien noch nicht ganz vorbei.

Von Sonntag auf Montag verbrachten Jasmin und ich noch eine Nacht im Trauffer Bretterhotel.

Damit bekamen die zwei Wochen noch einen schönen kleinen Abschluss. Nach Mallorca, Zermatt, dem Tibet-Institut und dem Familienbesuch konnten wir noch einmal gemeinsam unterwegs sein und die letzten Ferienstunden geniessen.

Und jetzt bin ich wieder da 

Wenn ich auf diese zwei Wochen zurückblicke, merke ich erst, wie unterschiedlich sie eigentlich waren.

Da war das Meer auf Mallorca. ☀️
Das Lesen am Strand. 📖
Das Schwimmen im warmen Meer. 🌊
Unser Ausflug nach Sóller. 🚋
Das Matterhorn vor wolkenlosem Himmel. 🏔️
Die Ruhe während der Meditation in Rikon. 🙏
Zeit mit Freunden und Familie. ❤️
Und viele gemeinsame Momente mit Jasmin.

Vielleicht müssen Ferien gar nicht immer spektakulär sein.

Manchmal liegt ihr grösster Wert darin, Zeit zu haben.

Zeit für Menschen, die einem wichtig sind. Zeit für neue Eindrücke. Zeit zum Lesen. Zeit für die Natur. Zeit für Stille.

Und manchmal eben auch Zeit, um einfach einmal gar nichts zu tun.

Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck bin ich nun zurück aus meiner Sommerpause – und damit geht es auch hier auf marc-bloggt.ch wieder weiter. 😊🌸

Ich freue mich auf die kommenden Beiträge und darauf, meine Gedanken, Erlebnisse und Entdeckungen wieder mit euch zu teilen.

Schön, dass ihr wieder dabei seid. 

Euer
Marc Weltpilot

Sido ist zurück: „ISSA“ – ein Song über das Ankommen bei sich selbst

Es gibt neue Musik von Sido – und diesmal hat mich nicht nur der Song, sondern auch das dazugehörige Musikvideo direkt angesprochen.

Mit „ISSA“ veröffentlicht Sido am 21. August 2026 einen neuen Song und gibt gleichzeitig einen ersten Einblick in das nächste Kapitel seiner Karriere. Und ich kann für mich schon sagen: Mir gefallen sowohl der Song als auch das Video richtig gut.

Sido blickt auf sich selbst

Was mir an „ISSA“ besonders gefällt, ist die Stimmung des Songs. Sido blickt auf sein Leben und darauf, wo er heute angekommen ist.

Es geht um Vergangenheit und Gegenwart, Erfolg, Familie und darum, mit sich selbst im Reinen zu sein. Dabei wirkt der Song auf mich nicht so, als müsste Sido noch irgendjemandem etwas beweisen. Vielmehr vermittelt er das Gefühl: Das bin ich. Das war mein Weg. Und hier bin ich heute.

Gerade diese reflektierte Seite von Sido gefällt mir.

Er hat in seiner langen Karriere schon viele unterschiedliche Seiten gezeigt. Vom provozierenden Rapper mit Totenkopfmaske über grosse Hits wie „Bilder im Kopf“ oder „Astronaut“ bis hin zu sehr persönlichen Liedern. Auch sein letztes Soloalbum „PAUL“ aus dem Jahr 2022 beschäftigte sich sehr offen mit schwierigen Phasen seines Lebens.

„ISSA“ fühlt sich für mich nun ein Stück weit wie ein Weitergehen an.

Nicht alles vergessen, was einmal war – sondern die Vergangenheit als Teil des eigenen Weges akzeptieren.

Eine neue Maske – aber diesmal durchsichtig

Auch optisch beginnt mit „ISSA“ offenbar ein neues Kapitel.

Sido trägt im Musikvideo wieder eine Variante seiner berühmten Totenkopfmaske. Dieses Mal ist sie allerdings transparent beziehungsweise milchig-durchsichtig. Laut Informationen zur Veröffentlichung soll sie für Offenheit stehen: Statt sich hinter der Maske zu verstecken, lässt Sido die Menschen stärker an seinem Inneren teilhaben.

Ich finde diese Idee ziemlich gelungen.

Die Maske gehört seit den Anfängen zu Sido. Sie jetzt nicht einfach wegzulassen, sondern sie durchsichtig zu machen, passt für mich sehr gut zu einem Künstler, der älter geworden ist und heute anders auf sein Leben blickt.

Die Maske ist noch da – aber man kann hindurchsehen.

Gemeinsam mit seinen Fans in Berlin gedreht

Eine schöne Geschichte gibt es auch hinter dem Musikvideo.

Anfang August rief Sido kurzfristig über Instagram und seinen WhatsApp-Kanal Fans dazu auf, bei einem neuen Musikvideo mitzuwirken. Bereits einen Tag später wurde an einem Späti in Berlin-Friedrichshain gedreht. Zahlreiche Fans kamen vorbei und wurden Teil des Videos. Sido performte dabei unter anderem auf einem Auto.

Das gefällt mir besonders.

Anstatt für das Video nur auf eine grosse, perfekt inszenierte Produktion zu setzen, holt er Menschen dazu, die seine Musik teilweise wahrscheinlich schon viele Jahre begleiten.

Vielleicht ist es auch genau das, was das Video für mich so sympathisch macht.

„FRIEDEN“ kommt im November

„ISSA“ ist gleichzeitig der Startschuss für Sidos kommendes Album.

Das neue Werk trägt den Titel „FRIEDEN“ und soll am 27. November 2026 erscheinen. Es wird Sidos zehntes Soloalbum. Anders als „PAUL“ soll es keine durchgehende Geschichte erzählen. Stattdessen sollen unterschiedliche Themen wie Familie, Erfolg und Selbstakzeptanz eine Rolle spielen. Produziert wird das Album erneut gemeinsam mit Yanek Stärk, der bereits an „PAUL“ beteiligt war.

Der Albumtitel „FRIEDEN“ macht mich nach „ISSA“ auf jeden Fall neugierig.

Denn Frieden muss nicht immer nur Frieden zwischen Ländern oder Menschen bedeuten. Es kann auch darum gehen, Frieden mit der eigenen Vergangenheit und mit sich selbst zu finden.

Und genau dieses Gefühl nehme ich persönlich ein wenig aus „ISSA“ mit.

Mein Fazit

Ich mag den neuen Song wirklich sehr. 🎶

Der Beat, Sidos Art zu rappen und die Botschaft passen für mich zusammen. Noch besser wird das Ganze durch das Musikvideo und die Idee mit der transparenten Maske.

Für mich zeigt „ISSA“ einen Sido, der nicht versucht, wieder der junge Rapper von früher zu sein. Er steht zu seinem bisherigen Weg und zeigt gleichzeitig, dass Entwicklung auch nach vielen Jahren noch möglich ist.

Vielleicht ist genau das eine der Botschaften, die ich aus dem Lied mitnehme:

Wir können unsere Vergangenheit nicht ändern. Aber wir können entscheiden, wie wir heute mit ihr umgehen und welchen Weg wir von hier aus weitergehen. 🌸

Nach „ISSA“ bin ich jedenfalls sehr gespannt darauf, was uns Sido mit „FRIEDEN“ im November noch zeigen wird.