Schlagwort: Frieden

Sido ist zurück: „ISSA“ – ein Song über das Ankommen bei sich selbst

Es gibt neue Musik von Sido – und diesmal hat mich nicht nur der Song, sondern auch das dazugehörige Musikvideo direkt angesprochen.

Mit „ISSA“ veröffentlicht Sido am 21. August 2026 einen neuen Song und gibt gleichzeitig einen ersten Einblick in das nächste Kapitel seiner Karriere. Und ich kann für mich schon sagen: Mir gefallen sowohl der Song als auch das Video richtig gut.

Sido blickt auf sich selbst

Was mir an „ISSA“ besonders gefällt, ist die Stimmung des Songs. Sido blickt auf sein Leben und darauf, wo er heute angekommen ist.

Es geht um Vergangenheit und Gegenwart, Erfolg, Familie und darum, mit sich selbst im Reinen zu sein. Dabei wirkt der Song auf mich nicht so, als müsste Sido noch irgendjemandem etwas beweisen. Vielmehr vermittelt er das Gefühl: Das bin ich. Das war mein Weg. Und hier bin ich heute.

Gerade diese reflektierte Seite von Sido gefällt mir.

Er hat in seiner langen Karriere schon viele unterschiedliche Seiten gezeigt. Vom provozierenden Rapper mit Totenkopfmaske über grosse Hits wie „Bilder im Kopf“ oder „Astronaut“ bis hin zu sehr persönlichen Liedern. Auch sein letztes Soloalbum „PAUL“ aus dem Jahr 2022 beschäftigte sich sehr offen mit schwierigen Phasen seines Lebens.

„ISSA“ fühlt sich für mich nun ein Stück weit wie ein Weitergehen an.

Nicht alles vergessen, was einmal war – sondern die Vergangenheit als Teil des eigenen Weges akzeptieren.

Eine neue Maske – aber diesmal durchsichtig

Auch optisch beginnt mit „ISSA“ offenbar ein neues Kapitel.

Sido trägt im Musikvideo wieder eine Variante seiner berühmten Totenkopfmaske. Dieses Mal ist sie allerdings transparent beziehungsweise milchig-durchsichtig. Laut Informationen zur Veröffentlichung soll sie für Offenheit stehen: Statt sich hinter der Maske zu verstecken, lässt Sido die Menschen stärker an seinem Inneren teilhaben.

Ich finde diese Idee ziemlich gelungen.

Die Maske gehört seit den Anfängen zu Sido. Sie jetzt nicht einfach wegzulassen, sondern sie durchsichtig zu machen, passt für mich sehr gut zu einem Künstler, der älter geworden ist und heute anders auf sein Leben blickt.

Die Maske ist noch da – aber man kann hindurchsehen.

Gemeinsam mit seinen Fans in Berlin gedreht

Eine schöne Geschichte gibt es auch hinter dem Musikvideo.

Anfang August rief Sido kurzfristig über Instagram und seinen WhatsApp-Kanal Fans dazu auf, bei einem neuen Musikvideo mitzuwirken. Bereits einen Tag später wurde an einem Späti in Berlin-Friedrichshain gedreht. Zahlreiche Fans kamen vorbei und wurden Teil des Videos. Sido performte dabei unter anderem auf einem Auto.

Das gefällt mir besonders.

Anstatt für das Video nur auf eine grosse, perfekt inszenierte Produktion zu setzen, holt er Menschen dazu, die seine Musik teilweise wahrscheinlich schon viele Jahre begleiten.

Vielleicht ist es auch genau das, was das Video für mich so sympathisch macht.

„FRIEDEN“ kommt im November

„ISSA“ ist gleichzeitig der Startschuss für Sidos kommendes Album.

Das neue Werk trägt den Titel „FRIEDEN“ und soll am 27. November 2026 erscheinen. Es wird Sidos zehntes Soloalbum. Anders als „PAUL“ soll es keine durchgehende Geschichte erzählen. Stattdessen sollen unterschiedliche Themen wie Familie, Erfolg und Selbstakzeptanz eine Rolle spielen. Produziert wird das Album erneut gemeinsam mit Yanek Stärk, der bereits an „PAUL“ beteiligt war.

Der Albumtitel „FRIEDEN“ macht mich nach „ISSA“ auf jeden Fall neugierig.

Denn Frieden muss nicht immer nur Frieden zwischen Ländern oder Menschen bedeuten. Es kann auch darum gehen, Frieden mit der eigenen Vergangenheit und mit sich selbst zu finden.

Und genau dieses Gefühl nehme ich persönlich ein wenig aus „ISSA“ mit.

Mein Fazit

Ich mag den neuen Song wirklich sehr. 🎶

Der Beat, Sidos Art zu rappen und die Botschaft passen für mich zusammen. Noch besser wird das Ganze durch das Musikvideo und die Idee mit der transparenten Maske.

Für mich zeigt „ISSA“ einen Sido, der nicht versucht, wieder der junge Rapper von früher zu sein. Er steht zu seinem bisherigen Weg und zeigt gleichzeitig, dass Entwicklung auch nach vielen Jahren noch möglich ist.

Vielleicht ist genau das eine der Botschaften, die ich aus dem Lied mitnehme:

Wir können unsere Vergangenheit nicht ändern. Aber wir können entscheiden, wie wir heute mit ihr umgehen und welchen Weg wir von hier aus weitergehen. 🌸

Nach „ISSA“ bin ich jedenfalls sehr gespannt darauf, was uns Sido mit „FRIEDEN“ im November noch zeigen wird.

Ein leiser Abschied – Danke, Krust

Seit 2004 begleitet mich die Musik von PVP/Wurzel5/Chlyklass. Über all die Jahre waren ihre Lieder immer wieder Teil meines Lebens – mal laut im Kopfhörer, mal leise im Hintergrund, aber immer mit einer ganz eigenen Berner Ehrlichkeit.

Die Nachricht vom Tod von Krust (Christoph Flury) hat mich traurig gemacht.

Beim Lesen der Worte seiner Weggefährten hat mich besonders eines berührt: Sie wünschen sich, dass nicht sein Tod im Mittelpunkt steht, sondern sein Leben, seine Musik und all das, was er geschaffen hat – und sogar noch schaffen konnte. Neue Lieder, neue Projekte und eine Solo-EP werden uns weiterhin an ihn erinnern.

Das hat mich zum Nachdenken gebracht.

Im Buddhismus wird oft von Vergänglichkeit gesprochen. Alles, was entsteht, verändert sich irgendwann. Das bedeutet aber nicht, dass etwas verschwindet. Menschen leben in den Erinnerungen weiter, in den Begegnungen, die sie geprägt haben, und in dem, was sie anderen hinterlassen.

So empfinde ich es auch bei Krust.

Seine Musik wird bleiben. Sie wird weiterhin Menschen begleiten, Erinnerungen wecken und vielleicht auch zukünftige Generationen inspirieren.

Mein Mitgefühl gilt seiner Frau, seinen Kindern, seiner Familie, seinen Freunden und allen Menschen, die ihm nahestanden. Gleichzeitig wünsche ich ihnen viel Kraft und viele liebevolle Erinnerungen an einen Menschen, der bis zuletzt voller Ideen und Lebensfreude war.

Danke, Krust.

Danke für die Musik, die mich seit über zwanzig Jahren begleitet.

Ruhe in Frieden. 🕊️

💫 Meine Philosophie ist Freundlichkeit

 

(Ein Zitat des Dalai Lama – und mein innerer Kompass)

Es gibt Sätze, die begleiten uns durchs Leben.

Für mich ist es dieser:

„Meine Philosophie ist Freundlichkeit.“

– Der 14. Dalai Lama

Ich habe dieses Zitat zum ersten Mal gehört, da war ich 14.

Noch jung, aber offen für das, was mein Herz berühren konnte.

Und genau das hat dieser Satz getan.

🌱 Freundlichkeit als Weg

Freundlich zu sein – das klingt so einfach.

Fast wie etwas Selbstverständliches.

Aber je länger ich lebe, desto mehr merke ich, wie tief dieser Satz wirklich geht.

Freundlichkeit ist kein Konzept.

Es ist eine Haltung.

Ein tägliches Üben.

Eine Entscheidung – in Gedanken, Worten und Taten.

☀️ Im Alltag

Ob ich im Coop arbeite, Kund:innen weiterhelfe, Einkaufswagen zurückbringe oder einfach einem Menschen begegne:

Freundlichkeit ist mein Fundament.

Nicht, weil ich immer in bester Stimmung bin.

Sondern, weil ich glaube, dass jeder Mensch Respekt verdient – egal, wie kurz der Kontakt ist.

Ein Lächeln, ein echtes Zuhören, ein geduldiges Wort – all das kann einen Unterschied machen.

Nicht nur für den anderen.

Auch für mich.

🕊️ Eine stille Kraft

Freundlichkeit ist leise.

Sie braucht keine Bühne.

Aber sie wirkt.

Und oft genau dort, wo man es nicht erwartet.

Ich glaube nicht daran, dass wir die Welt mit Gewalt oder Wut verändern können.

Aber ich glaube fest daran, dass wir mit Freundlichkeit Samen säen –

für ein menschlicheres Miteinander.

💭 Ein Zitat, das bleibt

 

Auch heute – Jahrzehnte später – trägt mich dieses Zitat.

Es erinnert mich daran, wer ich sein will.

Wie ich leben möchte.

Und was ich anderen geben kann, selbst in kleinen Momenten.

Meine Philosophie ist Freundlichkeit.

So einfach.

So tief.

So wahr.

Gewaltlosigkeit – der Weg des Dialogs

Es gibt viele Arten, auf Konflikte zu reagieren.

Man kann laut werden.

Man kann sich verschliessen.

Man kann kämpfen – mit Worten oder Taten.

Ich habe mich früh entschieden, einen anderen Weg zu gehen.

Den Weg der Gewaltlosigkeit.

Nicht, weil es immer einfach wäre.

Sondern, weil ich glaube, dass in der Ruhe und im Gespräch etwas entsteht, das kein Streit je erreichen kann: Verständnis.

🕊️ Zuhören, auch wenn es schwerfällt

Für mich bedeutet Gewaltlosigkeit nicht nur, niemandem körperlich weh zu tun.

Es bedeutet auch, meine Worte achtsam zu wählen.

Keinen Menschen zu demütigen oder kleinzumachen.

Selbst dann nicht, wenn ich verletzt bin.

Ich glaube, dass Dialog immer möglich ist, wenn wir den Mut haben, einander zuzuhören.

Nicht nur, um zu antworten.

Sondern, um zu verstehen.

✨ Der Dalai Lama hat einmal gesagt:

„Dialog ist der vernünftigste Weg, Konflikte zu lösen.“

Diese Haltung begleitet mich seit vielen Jahren.

Ich versuche, sie auch in meinem Alltag zu leben – ob im Beruf, in der Familie oder unter Freunden.

Wenn Spannungen entstehen, atme ich erst einmal durch.

Ich frage mich:

Was braucht die Situation wirklich?

Was braucht der andere – und was brauche ich?

In diesen Momenten wird mir immer wieder bewusst:

Gewaltlosigkeit ist keine Schwäche.

Es ist eine Form der Stärke.

Eine Entscheidung, den eigenen Ärger nicht gegen andere zu richten.

🌿 Frieden beginnt bei mir

Ich kann die Welt nicht verändern.

Aber ich kann entscheiden, wie ich ihr begegne.

Mit Respekt.

Mit Mitgefühl.

Mit dem Wunsch, Brücken zu bauen statt Mauern.

Und manchmal reicht ein ehrliches Gespräch, um den Abstand zwischen zwei Menschen kleiner zu machen.

🤍 Ein Weg, der nie zu Ende ist

Gewaltlosigkeit ist kein Ziel, das man erreicht und dann abhakt.

Es ist ein Weg, den man immer wieder neu wählt.

Jeden Tag.

In jedem Konflikt.

Und ich glaube:

Dieser Weg lohnt sich.

Für mich. Für mein Umfeld. Und vielleicht ein kleines bisschen auch für die Welt.