Kategorie: 💭 Gedanken

Gedanken ĂŒber das Leben, Achtsamkeit, MitgefĂŒhl und Themen, die mich zum Nachdenken anregen.

Ein schönes Wochenende – und eine kleine Sommerpause â˜€ïžđŸŒŽ

Bevor das Wochenende beginnt, möchte ich euch allen einen wunderschönen Start ins Wochenende wĂŒnschen! ☀

Ich hoffe, ihr könnt die kommenden Tage ein wenig geniessen, den Alltag fĂŒr einen Moment hinter euch lassen und vielleicht einfach das tun, was euch guttut. Manchmal braucht es gar nicht viel: ein schöner Sommertag, gute Musik, Zeit mit lieben Menschen oder einen ruhigen Moment nur fĂŒr sich selbst.

FĂŒr mich beginnt mit diesem Beitrag gleichzeitig eine kleine Sommerpause auf marc-bloggt.ch.

In den kommenden zwei Wochen wird es hier etwas ruhiger. Ich möchte die Zeit nutzen, um den Sommer zu geniessen, abzuschalten und neue EindrĂŒcke zu sammeln. Danach geht es natĂŒrlich wieder weiter – mit neuen Gedanken, Erlebnissen, Geschichten und allem, was mir unterwegs begegnet. 🌾

Mein Sommerhit: „Wir sind zuhause“ đŸŽ¶

Ganz ohne Musik möchte ich mich aber nicht in die Sommerpause verabschieden.

Mein aktueller Sommerhit ist „Wir sind zuhause“ von Mia Julia & Maxwell. Der Song ist erst am 24. Juli 2026 erschienen und bringt zwei musikalische Welten zusammen, die auf den ersten Blick ziemlich unterschiedlich wirken: Mia Julia gehört seit Jahren zu den bekanntesten Stimmen der deutschen Mallorca- und Partyszene, wĂ€hrend Maxwell vor allem aus dem Rap bekannt ist.

Und genau diese ungewöhnliche Mischung finde ich spannend.

„Wir sind zuhause“ ist fĂŒr mich ein richtiger Sommersong: laut, unkompliziert und mit dieser typischen Stimmung, bei der man sofort an warme Abende, Ferien und gemeinsames Feiern denkt. Kein Lied, ĂŒber das man stundenlang philosophieren muss – sondern eines, bei dem man einfach einmal den Kopf ausschalten und den Moment geniessen darf. â˜€ïžđŸŽ¶

Auf Spotify gehört der Titel mittlerweile auch zu Mia Julias aktuellen Veröffentlichungen; dort lÀuft er etwas mehr als drei Minuten.

Vielleicht landet er ja auch bei dem einen oder der anderen von euch auf der Sommer-Playlist. 😊

Wir lesen uns bald wieder 🌾

Damit verabschiede ich mich fĂŒr die nĂ€chsten zwei Wochen in meine kleine Blog-Sommerpause.

Vielen Dank an alle, die hier regelmĂ€ssig vorbeischauen, meine BeitrĂ€ge lesen und mich auf meinem Blog begleiten. Das bedeutet mir nach wie vor sehr viel. 🙏

Geniesst den Sommer, seid gut zu euch selbst und zu euren Mitmenschen – und nehmt euch zwischendurch auch einmal die Zeit, einfach nur den Augenblick zu geniessen.

Ich wĂŒnsche euch ein wunderschönes Wochenende und zwei schöne Sommerwochen! â˜€ïžđŸŒŽđŸŒž

Bis bald auf marc-bloggt.ch.

Euer
Marc Weltpilot

Einfach nur Musik – achtsam hören ohne Ablenkung

Heute in meiner Mittagspause sass ich da und hörte Musik auf meinem iPod classic. WÀhrenddessen kam mir plötzlich der Gedanke, wie angenehm diese Art des Musikhörens eigentlich ist.

Der iPod konnte in diesem Moment genau das, wofĂŒr ich ihn brauchte: meine Musik abspielen.

Keine Nachrichten erschienen plötzlich auf dem Bildschirm. Keine E-Mails, kein Instagram, keine Push-Mitteilungen und auch kein Drang, nebenbei noch schnell etwas im Internet nachzuschauen.

Ich war einfach offline und hörte Musik.

Und genau darin lag fĂŒr mich etwas Besonderes.

NatĂŒrlich höre auch ich Musik ĂŒber moderne Streamingdienste. Sie sind praktisch, bieten eine riesige Auswahl und ermöglichen es, immer wieder neue Musik zu entdecken. Ich möchte deshalb das eine gar nicht gegen das andere ausspielen.

Aber heute mit meinem iPod classic fĂŒhlte es sich anders an.

Ich entschied mich bewusst fĂŒr meine Musik und hörte einfach zu. FĂŒr ein paar Minuten musste ich nirgendwo online sein und konnte meine Mittagspause genießen.

Im Nachhinein dachte ich: Eigentlich war das eine kleine Form von Achtsamkeit.

Wir machen heute vieles gleichzeitig. Musik lÀuft, wÀhrend wir Nachrichten beantworten, durch soziale Medien scrollen oder nebenbei etwas anderes erledigen. Dabei wird sie manchmal fast nur noch zur Hintergrundkulisse.

Heute merkte ich wieder, wie schön es sein kann, einfach nur zuzuhören.

Ein Lied bewusst wahrzunehmen. Auf die Stimme zu achten, auf die Instrumente, die Melodie und vielleicht auf kleine Details, die man sonst ĂŒberhört.

Vielleicht ist es genau das, was ich an meinem iPod classic so mag: Er erinnert mich daran, dass ein Musikplayer einfach ein Musikplayer sein darf.

Kein Internet. Keine Ablenkung. Keine Benachrichtigungen.

Heute Mittag waren es einfach meine Musik und ein paar ruhige Minuten fĂŒr mich. đŸŽ¶

Jetzt, am Abend, denke ich gerne an diesen kleinen Moment zurĂŒck. Manchmal sind es gerade solche unscheinbaren Pausen im Alltag, die besonders guttun.

Manchmal braucht es gar nicht mehr. 🌿🎧

Blogger:in oder Influencer:in? Wo liegt eigentlich der Unterschied?

Immer wieder werde ich gefragt, ob ich ein Influencer sei. Meine Antwort lautet meistens: Nein, ich sehe mich als Blogger.

Das bedeutet aber nicht, dass das eine besser oder schlechter ist als das andere. Beide haben ihre Berechtigung und bereichern das Internet auf ihre eigene Weise. Trotzdem gibt es Unterschiede, die vielen gar nicht bewusst sind.

Ich selbst blogge seit 2011. Damals standen vor allem persönliche Geschichten, Gedanken und Erfahrungen im Mittelpunkt. Man schrieb einen Beitrag, veröffentlichte Fotos und freute sich ĂŒber Kommentare oder den Austausch mit anderen Blogger:innen.

Auch heute ist das fĂŒr mich noch der Kern meines Blogs.

Ein Blog ist fĂŒr mich ein Ort, an dem Geschichten entstehen dĂŒrfen. Manche BeitrĂ€ge handeln von meinen Reisen, andere von BĂŒchern, Musik, besonderen Begegnungen oder Gedanken ĂŒber Achtsamkeit. Oft schreibe ich einfach ĂŒber Dinge, die mich bewegen.

Influencer:innen arbeiten hĂ€ufig anders. Sie nutzen vor allem soziale Netzwerke wie Instagram, TikTok oder YouTube und erreichen ihre Community oft ĂŒber kurze Videos oder BeitrĂ€ge. Viele arbeiten mit Unternehmen zusammen und stellen Produkte oder Dienstleistungen vor. Das ist ein spannendes Berufsfeld, das viel KreativitĂ€t und Engagement verlangt.

Ein Blog dagegen wirkt oft etwas ruhiger. BeitrĂ€ge bleiben ĂŒber Jahre erhalten und können auch spĂ€ter noch gelesen werden. Viele Leser:innen suchen gezielt nach bestimmten Themen und entdecken Ă€ltere Artikel wieder neu.

Ich persönlich mag genau das.

Ein Blog wÀchst mit der Zeit. Er erzÀhlt nicht nur einzelne Geschichten, sondern dokumentiert auch den eigenen Weg.

Wenn ich heute BeitrĂ€ge aus meinen ersten Bloggerjahren lese, sehe ich, wie sich meine Interessen verĂ€ndert haben. Manche Themen begleiten mich bis heute – andere erinnern mich an einen bestimmten Lebensabschnitt. Genau das macht einen Blog fĂŒr mich so besonders.

NatĂŒrlich nutze auch ich soziale Medien. Dort teile ich Fotos oder gebe einen Einblick in meinen Alltag. Doch mein Zuhause im Internet bleibt seit vielen Jahren marc-bloggt.ch.

Hier finden Gedanken ihren Platz.

Hier dĂŒrfen Geschichten etwas lĂ€nger sein.

Und hier kann ich genau so schreiben, wie ich bin.

Vielleicht ist genau das der grösste Unterschied.

Ein Influencer teilt oft den Moment.

Ein Blogger erzÀhlt die Geschichte dahinter.

Und ich freue mich, dass ich diesen Weg seit 2011 gehen darf.

Mein persönlicher Gedanke

Ob Blogger:in oder Influencer:in – am Ende zĂ€hlt fĂŒr mich vor allem eines: authentisch zu bleiben. Denn hinter jedem Beitrag, jedem Foto und jedem Video steht ein Mensch mit seiner ganz eigenen Geschichte.

Danke fĂŒr alles, Zivadiliring


Es gibt diese Momente, in denen man kurz innehÀlt, weil sich etwas verÀndert, das einen lange begleitet hat.

Der Podcast «Zivadiliring» hört auf – und ehrlich gesagt hat mich diese Nachricht ziemlich getroffen.

Seit der allerersten Folge war ich dabei. Es war nie einfach nur ein Podcast fĂŒr mich. Es waren Stimmen, die einen durch den Alltag begleiten, GesprĂ€che, die echt waren, manchmal chaotisch, oft lustig, aber immer mit Herz.

Ein ganz besonderer Moment bleibt fĂŒr mich der Abend im Hallenstadion.

Diese Energie, dieses gemeinsame Lachen mit so vielen Menschen – und das GefĂŒhl, Teil von etwas zu sein. Das war mehr als nur eine Live-Show. Das war Verbindung.

Umso schwerer ist es, jetzt loszulassen. Aber vielleicht gehört genau das auch dazu – dass Dinge, die gut waren, irgendwann ihren Abschluss finden.

Danke fĂŒr all die Momente.

FĂŒrs Lachen, fĂŒrs Nachdenken und einfach dafĂŒr, dass ihr da wart.

Ich wĂŒnsche euch von Herzen nur das Beste fĂŒr eure neuen Wege. 🙏

MitgefĂŒhl und Mitleid – zwei Ă€hnliche Worte, zwei sehr unterschiedliche Energien

In unserem Alltag begegnen uns immer wieder Situationen, in denen Menschen leiden, kĂ€mpfen oder still ihre Last tragen. Oft sagen wir dann: „Ich habe Mitleid mit dir.“

Doch aus buddhistischer Sicht – und auch aus meiner eigenen Erfahrung – lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Mitleid und MitgefĂŒhl?

Diese beiden Worte klingen Àhnlich, doch sie entstehen aus sehr unterschiedlichen inneren Haltungen.

Was ist Mitleid?

Mitleid bedeutet, das Leid eines anderen wahrzunehmen und sich davon berĂŒhren zu lassen. Doch oft schwingt dabei – meist unbewusst – ein GefĂŒhl von Distanz oder sogar Überlegenheit mit:

Ich stehe hier – du stehst dort unten.

Mitleid kann sich schwer anfĂŒhlen. Es zieht uns manchmal nach unten, macht hilflos oder lĂ€sst uns innerlich erstarren. Wir sehen das Leid, aber wissen nicht, wie wir wirklich helfen können. Dadurch bleibt oft eine Trennung bestehen.

Mitleid sagt leise:

„Du leidest – und ich beobachte es.“

Was ist MitgefĂŒhl?

MitgefĂŒhl geht einen Schritt weiter – und gleichzeitig tiefer.

Es bedeutet nicht nur, das Leid zu erkennen, sondern dem anderen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.

MitgefĂŒhl sagt:

„Ich sehe dich. Ich fĂŒhle mit dir. Und du bist nicht allein.“

MitgefĂŒhl ist warm, offen und verbunden. Es entsteht aus dem Herzen und trĂ€gt den Wunsch in sich, Leid zu lindern – sei es durch ein GesprĂ€ch, eine kleine Geste, Zuhören oder einfaches Dasein.

Ein Gedanke des Dalai Lama

Der Dalai Lama bringt den Kern von MitgefĂŒhl sehr schön auf den Punkt:

„Wenn du willst, dass andere glĂŒcklich sind, ĂŒbe MitgefĂŒhl.

Wenn du selbst glĂŒcklich sein willst, ĂŒbe MitgefĂŒhl.“

Dieses Zitat erinnert mich immer wieder daran, dass MitgefĂŒhl nicht nur anderen hilft – sondern auch uns selbst.

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Warum MitgefĂŒhl heilsamer ist als Mitleid

Mitleid bleibt oft im Kopf.

MitgefĂŒhl kommt aus dem Herzen.

Mitleid sieht das Problem.

MitgefĂŒhl sieht den Menschen.

Mitleid kann mĂŒde machen.

MitgefĂŒhl schenkt Kraft – auf beiden Seiten.

Wenn wir mitfĂŒhlend sind, entsteht Verbindung. Und Verbindung ist eine der stĂ€rksten heilenden KrĂ€fte, die wir kennen.

MitgefĂŒhl im Alltag leben

MitgefĂŒhl zeigt sich nicht nur in grossen Taten. Oft sind es die kleinen Dinge:

‱ Ein ehrliches Zuhören

‱ Ein freundlicher Blick

‱ Ein paar aufmunternde Worte

‱ Geduld statt Urteil

Jede dieser Gesten kann fĂŒr jemanden den Unterschied machen.

Ein stiller Abschlussgedanke

Vielleicht können wir uns jeden Tag still fragen:

„Wie kann ich heute ein kleines bisschen mehr MitgefĂŒhl in die Welt bringen?“

Schon dieser Gedanke verÀndert etwas.