Schon als Kind sass ich Jahr fĂŒr Jahr gebannt vor dem Fernseher, wenn die groĂe ESC-BĂŒhne zum Leben erwachte. Dieses Jahr wurde fĂŒr mich ein lang gehegter Wunsch wahr: Ich durfte den Eurovision Song Contest 2025 live in Basel erlebenâ und es war noch schöner, als ich es mir je ertrĂ€umt hatte.
Gemeinsam mit meiner Freundin Jasmin verbrachte ich das ganze Wochenende in der Stadt â von Freitag bis Sonntag â und wir tauchten ein in eine Welt aus Musik, Farben, Flaggen und herzlicher Verbundenheit. Unsere Unterkunft, das charmante Hotel Teufelhof am Heuberg (Danke Jeremyâșïž), war ein RĂŒckzugsort voller Ruhe und Stil mitten in der Altstadt. Die ideale Balance zwischen Aufregung und Achtsamkeit.
Der Höhepunkt unseres Aufenthalts war zweifellos der Finalabend am Samstag in der Arena Plus. Tausende Menschen aus unterschiedlichsten LĂ€ndern â und doch waren wir alle vereint durch die Musik. Es war laut, bunt, voller Energie und gleichzeitig sehr berĂŒhrend. Ich konnte spĂŒren, wie der ESC weit mehr ist als ein Musikwettbewerb. Es ist ein Fest der Vielfalt, des Friedens und der gegenseitigen Akzeptanz.
Besonders gefreut habe ich mich ĂŒber den Sieg von Ăsterreich. Auch wenn Jasmin und ich nĂ€chstes Jahr nicht live in Ăsterreich dabei sein werden, ist das fĂŒr mich völlig in Ordnung. Der Moment zĂ€hlt, und den habe ich in Basel mit vollem Herzen gelebt. Ich bin dankbar dafĂŒr.
In all dem Trubel blieb mir auch Raum fĂŒr stille Gedanken: Wie schön wĂ€re es, wenn diese Haltung â einander zu feiern, wie wir sind â nicht nur fĂŒr ein Wochenende, sondern fĂŒr unseren Alltag gelten wĂŒrde?
Musik kann uns verbinden. Und dieses Wochenende hat mir gezeigt: Manchmal werden TrÀume wirklich wahr.
JJ – wasted love (Gewinner LiedđŠđč)
Nemo – Unexplainable (live am ESC Finale in Basel)



















