Kategorie: Technik und Gadgets

Ein kleiner Wandel auf meinem Instagram-Kanal

In letzter Zeit spüre ich immer mehr, dass ich meine Inhalte bewusster gestalten möchte – nicht nur hier auf dem Blog, sondern auch auf Instagram. Deshalb habe ich mich entschieden, meinen Instagram-Feed etwas umzustellen. Es ist kein radikaler Schnitt, sondern eher ein sanftes Umräumen. Ein Neuausrichten mit Klarheit.

🕍 Was sich verändert

In meinem Instagram-Feed werde ich künftig nur noch Fotos von besonderen Orten teilen:

Kirchen, Klöster, Tempel und spirituelle Stätten aus aller Welt.

Diese Orte begleiten mich schon lange – auf Reisen, in Gedanken, im Alltag. Sie strahlen Ruhe aus, Geschichte, Tiefe. Und genau das möchte ich sichtbar machen: die stille Schönheit dieser Orte. Nicht nur als Gebäude, sondern als Räume, in denen Menschen über Jahrhunderte hinweg gebetet, geschwiegen, gesungen und sich verbunden haben.

☀️ Und was bleibt?

In der Story bleibt es lebendig.

Dort teile ich weiterhin Alltagsmomente, Gedanken, kleine Beobachtungen, Musik, Natur oder auch einfach mal eine Tasse Tee.

Die Story wird mein persönlicher Raum bleiben – spontan, nah, aus dem Moment heraus.

Der Feed wird zum ruhigen Fenster in die Welt der Stille, der Architektur und der spirituellen Vielfalt.

🌿 Warum das für mich stimmig ist

Ich merke, dass mein Blick achtsamer geworden ist. Dass ich weniger „alles zeigen“ möchte – sondern vielmehr das, was mir wirklich etwas bedeutet. Und genau da beginnt der neue Weg: mit einem klareren Fokus. Nicht weil das andere nicht mehr zählt – sondern weil ich dem, was mir wirklich wichtig ist, mehr Raum geben möchte.

Ich freue mich, wenn du mich weiterhin begleitest – hier auf dem Blog oder auf Instagram.

Und vielleicht spürst du beim Betrachten eines Tempels, einer Klosterfassade oder einer stillen Kapelle ja auch etwas von dem, was mich dabei berührt: Frieden.

Social Media – Kontakt oder Klicks?

Ich erinnere mich noch, wie Social Media einmal gedacht war:

Ein Ort, um mit Freund:innen in Kontakt zu bleiben.

Ein Platz für Austausch, für echte Verbindung – egal, wie weit man voneinander entfernt ist.

Doch heute fühlt es sich oft anders an.

Viele jagen nach Likes, Klicks, Followerzahlen.

Es geht um Reichweite, Algorithmen, Trends.

Und irgendwo dazwischen – verlieren wir uns selbst.

Und manchmal auch: den echten Kontakt.

Weniger ist manchmal mehr

Ich selbst habe nicht viele Follower:innen. Und das ist gut so.

Denn was bringt mir eine grosse Zahl, wenn ich niemanden davon wirklich kenne?

Ich freue mich über die, die da sind. Die echten Menschen hinter den Profilen.

Die, mit denen ich auch mal lachen oder etwas Persönliches teilen kann.

Ich glaube, das ist es, worauf es ankommt:

Beziehung statt Bewertung.

Nähe statt Zahlen.

Ehrlichkeit statt Perfektion.

Zeit ist wertvoll – auch online

Manchmal merke ich, wie ich auf Social Media länger hängen bleibe, als mir guttut.

Ein kurzer Blick wird zu zwanzig Minuten. Und plötzlich bin ich nicht mehr bei mir – sondern in einem Strom aus Reizen, Vergleichen und Oberflächlichem.

Auch hier darf Achtsamkeit beginnen:

Wie viel Zeit verbringe ich online?

Was tut mir gut?

Was nährt mich – und was lenkt mich nur ab?

Es geht nicht darum, Social Media schlecht zu machen.

Sondern darum, es bewusst zu nutzen.

Mit Gefühl. Mit Mass. Mit Herz.

Zurück zum Miteinander

Für mich ist Social Media dann wertvoll, wenn es verbindet.

Wenn es nicht laut sein muss, sondern echt.

Wenn es weniger um gesehen werden geht – und mehr ums sehen.

Den Menschen. Den Moment.

Und das, was uns wirklich wichtig ist.