
Mein 3. Buch das ich gelesen habe im Jahr 2026📖🙏✨

Mein 3. Buch das ich gelesen habe im Jahr 2026📖🙏✨
In unserem Alltag begegnen uns immer wieder Situationen, in denen Menschen leiden, kämpfen oder still ihre Last tragen. Oft sagen wir dann: „Ich habe Mitleid mit dir.“
Doch aus buddhistischer Sicht – und auch aus meiner eigenen Erfahrung – lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl?
Diese beiden Worte klingen ähnlich, doch sie entstehen aus sehr unterschiedlichen inneren Haltungen.
Was ist Mitleid?
Mitleid bedeutet, das Leid eines anderen wahrzunehmen und sich davon berühren zu lassen. Doch oft schwingt dabei – meist unbewusst – ein Gefühl von Distanz oder sogar Überlegenheit mit:
Ich stehe hier – du stehst dort unten.
Mitleid kann sich schwer anfühlen. Es zieht uns manchmal nach unten, macht hilflos oder lässt uns innerlich erstarren. Wir sehen das Leid, aber wissen nicht, wie wir wirklich helfen können. Dadurch bleibt oft eine Trennung bestehen.
Mitleid sagt leise:
„Du leidest – und ich beobachte es.“
Was ist Mitgefühl?
Mitgefühl geht einen Schritt weiter – und gleichzeitig tiefer.
Es bedeutet nicht nur, das Leid zu erkennen, sondern dem anderen Menschen auf Augenhöhe zu begegnen.
Mitgefühl sagt:
„Ich sehe dich. Ich fühle mit dir. Und du bist nicht allein.“
Mitgefühl ist warm, offen und verbunden. Es entsteht aus dem Herzen und trägt den Wunsch in sich, Leid zu lindern – sei es durch ein Gespräch, eine kleine Geste, Zuhören oder einfaches Dasein.
Ein Gedanke des Dalai Lama
Der Dalai Lama bringt den Kern von Mitgefühl sehr schön auf den Punkt:
„Wenn du willst, dass andere glücklich sind, übe Mitgefühl.
Wenn du selbst glücklich sein willst, übe Mitgefühl.“
Dieses Zitat erinnert mich immer wieder daran, dass Mitgefühl nicht nur anderen hilft – sondern auch uns selbst.
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Warum Mitgefühl heilsamer ist als Mitleid
Mitleid bleibt oft im Kopf.
Mitgefühl kommt aus dem Herzen.
Mitleid sieht das Problem.
Mitgefühl sieht den Menschen.
Mitleid kann müde machen.
Mitgefühl schenkt Kraft – auf beiden Seiten.
Wenn wir mitfühlend sind, entsteht Verbindung. Und Verbindung ist eine der stärksten heilenden Kräfte, die wir kennen.
Mitgefühl im Alltag leben
Mitgefühl zeigt sich nicht nur in grossen Taten. Oft sind es die kleinen Dinge:
• Ein ehrliches Zuhören
• Ein freundlicher Blick
• Ein paar aufmunternde Worte
• Geduld statt Urteil
Jede dieser Gesten kann für jemanden den Unterschied machen.
Ein stiller Abschlussgedanke
Vielleicht können wir uns jeden Tag still fragen:
„Wie kann ich heute ein kleines bisschen mehr Mitgefühl in die Welt bringen?“
Schon dieser Gedanke verändert etwas.
Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln.
Zitat vom Dalai Lama
Eigentlich wenn man es genau nimmt ist es mein 1 1/2 Buch im Jahr 2026. Ich habe im Dezember 2025 mit Herr der Ringe Band 1 begonnen und wurde Ende Januar 2026 fertig.
Nun beginne ich also mit diesem Buch📖. Bin schon gespannt und freue mich aufs lesen.

Es gibt Momente im Leben, da berühren sich äussere Themen und innere Wege ganz sanft. So ist es mir kürzlich ergangen, als ich über das Thema Non-Binarität nachgedacht habe – ein Begriff, der in unserer heutigen Zeit oft auftaucht. Und dabei kam mir eine Frage: Könnte das vielleicht auch in Verbindung mit dem buddhistischen Verständnis von Wiedergeburt stehen?
🔄 Alles ist im Wandel – auch Identität
Im Buddhismus lernen wir, dass nichts dauerhaft ist. Weder unser Körper noch unsere Gedanken, weder unsere Gefühle noch das, was wir „Ich“ nennen. Was wir als Selbst empfinden, ist in Wirklichkeit ein fliessender Prozess, zusammengesetzt aus verschiedenen Elementen – den sogenannten fünf Skandhas.
Wenn also alles im Wandel ist, warum sollte auch unsere Geschlechtsidentität nicht Teil dieses natürlichen Flusses sein? Vielleicht ist sie kein starres Konstrukt, sondern ein Ausdruck unseres jetzigen Lebensmoments, unserer Geschichte – ja, vielleicht sogar unserer früheren Leben.
🧬 Wiedergeburt – ein Bewusstsein auf Reise
Im tibetischen Buddhismus glaubt man, dass sich das Bewusstsein nach dem Tod weiterentwickelt – von einem Leben ins nächste. Man wird vielleicht als Frau wiedergeboren, dann als Mann, dann vielleicht als Tier oder in einer feinstofflichen Ebene. Jede Inkarnation bringt neue Erfahrungen, neues Karma, neue Prägungen.
Was aber, wenn dieses Bewusstsein viele unterschiedliche Geschlechtererfahrungen mit sich trägt? Was, wenn jemand in einem neuen Körper geboren wird – und sich innerlich nicht eindeutig als Mann oder Frau fühlt?
Vielleicht liegt genau hier ein möglicher Zusammenhang:
Non-Binarität könnte ein Ausdruck davon sein, dass ein Bewusstsein nicht mehr in die klassischen Kategorien passen möchte – oder kann.
🌟 Jeder Mensch trägt eine Geschichte in sich
Wenn ich heute Menschen begegne, die sich als non-binär, trans oder queer bezeichnen, dann spüre ich nicht Trennung – sondern Verbindung.
Denn jeder Mensch trägt eine tiefe Geschichte in sich, oft auch viel Leid, Mut und Selbstannahme.
Im Buddhismus geht es darum, Leiden zu überwinden – und Mitgefühl für alle Wesen zu entwickeln. Und deshalb ist es für mich ganz selbstverständlich, dass jeder Mensch genau so angenommen werden soll, wie er oder sie oder sie ist*.
💬 Worte des Dalai Lama
Der Dalai Lama sagte einst:
„Alle Menschen – gleich welcher Orientierung – wollen glücklich sein und kein Leid erfahren. Das ist das, was zählt.“
Nicht das Geschlecht, nicht das Äussere macht einen Menschen aus – sondern das Herz, das Mitgefühl und die Achtsamkeit.
🕊️ Fazit – Ein stiller Gedanke
Vielleicht ist Non-Binarität nicht nur ein gesellschaftliches Thema, sondern auch ein spirituelles Zeichen unserer Zeit.
Ein Zeichen dafür, dass das Bewusstsein alte Grenzen hinter sich lässt.
Und dass wir als Gesellschaft – und als spirituelle Wesen – lernen dürfen, offener zu denken, achtsamer zu fühlen und tiefer zu verstehen.