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Michael Buchinger – Bella Barks’ letztes Like – Ein Krimi zwischen Likes, Wahrheit und Scheinwelt

 

Michi Buchinger kenne ich schon länger aus seinem Podcast und von YouTube. Ich mag seinen Humor, seine direkte Art und seine Beobachtungen über den Alltag und die Gesellschaft. Gleichzeitig schreibt er auch tolle Bücher, weshalb ich neugierig auf seinen Kriminalroman „Bella Barks’ letztes Like“ geworden bin.

Im Mittelpunkt steht Leo, ein ehemaliger YouTube-Star, dessen erfolgreichste Zeit bereits hinter ihm liegt. Als er zu einem exklusiven Influencer-Event eingeladen wird, ahnt er noch nicht, dass aus einer glamourösen Veranstaltung plötzlich ein Kriminalfall wird. Die bekannte Influencerin Bella Barks stirbt unter mysteriösen Umständen – und Leo gerät unerwartet mitten in die Ermittlungen.

Was das Buch besonders macht, ist nicht nur der Kriminalfall. Michi Buchinger wirft auch einen humorvollen und kritischen Blick hinter die scheinbar perfekte Welt von Social Media. Zwischen Likes, Followerzahlen und sorgfältig inszenierten Bildern wird deutlich, dass hinter dem Bildschirm oft eine ganz andere Wirklichkeit steckt.

Der lockere Schreibstil, die humorvollen Dialoge und die Verbindung von Spannung und Satire machen das Buch zu einer unterhaltsamen Lektüre. Gleichzeitig regt die Geschichte zum Nachdenken an: Wie viel von dem, was wir online sehen, ist wirklich echt? Und wie weit gehen Menschen für Aufmerksamkeit und Anerkennung?

Ich finde es schön, Michi Buchinger nicht nur im Podcast oder auf YouTube zu erleben, sondern auch als Autor. Seine besondere Art, Humor mit ernsteren Beobachtungen zu verbinden, findet sich auch in seinen Büchern wieder.

Wer humorvolle Kriminalromane mit Zeitgeist und einem kritischen Blick auf die Social-Media-Welt mag, sollte „Bella Barks’ letztes Like“ auf jeden Fall näher anschauen.