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Mein Alltag bei Coop – unterwegs im Weinrayon

Wer im Detailhandel arbeitet, weiss: Kein Arbeitstag ist genau gleich wie der andere. Auch wenn gewisse Aufgaben natürlich immer wieder dazugehören, sind es vor allem die Begegnungen mit den Menschen, die meinen Arbeitsalltag abwechslungsreich machen.

Ich arbeite ja bei Coop im Heimberg Center, im Bereich Getränke und bin unter anderem im Weinrayon tätig. Ein Rayon sieht für Kund:innen auf den ersten Blick vielleicht einfach nach gut gefüllten Regalen aus. Dahinter steckt aber einiges an Arbeit.

Auffüllen, suchen und den Überblick behalten

Eine meiner regelmässigen Aufgaben ist das Bewirtschaften des Weinrayons. Ich kontrolliere, welche Weine fehlen oder nur noch in kleinen Mengen vorhanden sind, und fülle sie entsprechend nach.

Manchmal steht der gewünschte Wein bereits im Lager bereit. Dann heisst es: suchen, finden und ins Rayon bringen. Gerade bei einem grossen Sortiment ist es wichtig, den Überblick zu behalten und darauf zu achten, dass die verschiedenen Weine an ihrem richtigen Platz stehen.

Was bedeutet eigentlich „fronten“?

Eine weitere Aufgabe ist das sogenannte Fronten.

Dabei ziehe ich die Produkte, die weiter hinten im Regal stehen, nach vorne. Bei den Weinen bedeutet das meistens, dass ich pro Produkt wieder zwei bis drei Flaschenreihen schön nach vorne stelle.

Das klingt vielleicht nach einer kleinen Sache, macht optisch aber einen grossen Unterschied. Das Rayon wirkt dadurch gepflegt, übersichtlich und gut gefüllt. Gleichzeitig finden Kund:innen die verschiedenen Weine einfacher.

Für mich gehört ein ordentliches und ansprechend präsentiertes Rayon einfach dazu.

Besonders gerne berate ich unsere Kund:innen

Was mir an meiner Arbeit besonders Freude macht, ist der Kontakt mit unseren Kund:innen.

Immer wieder werde ich gefragt, welchen Wein ich empfehlen würde. Vielleicht wird ein passender Wein für ein Essen gesucht, ein Geschenk für jemanden oder einfach einmal etwas Neues zum Probieren.

Ich gebe sehr gerne Tipps und freue mich, wenn ich jemandem bei der Auswahl helfen kann. Besonders schön ist es, wenn man merkt, dass sich Kund:innen über eine persönliche Empfehlung freuen.

Natürlich kenne auch ich nicht jeden Wein und kann nicht jede Frage gleich beantworten. Das finde ich aber überhaupt nicht schlimm.

Wenn ich einmal nicht weiterweiss, frage ich unseren Weinmitarbeiter, der über ein sehr gutes Fachwissen verfügt. Auch mein Vorgesetzter und Rayonleiter kann mir bei Fragen weiterhelfen.

Für mich gehört genau das zu guter Zusammenarbeit: Man muss nicht alles alleine wissen. Wichtig ist vielmehr, zu wissen, wen man fragen kann damit die Kund:innen am Ende trotzdem eine kompetente Antwort erhalten.

➡️ mich würde interessieren was für euch eine gute Beratung ausmacht? Muss nicht unbedingt nur zum Thema Wein sein🍷

ℹ️ Interesse an einem Job bei Coop? Hier findet ihr weitere Infos und Job Angebote: Coop Jobs.

Ein kleiner Wandel auf meinem Instagram-Kanal

In letzter Zeit spüre ich immer mehr, dass ich meine Inhalte bewusster gestalten möchte – nicht nur hier auf dem Blog, sondern auch auf Instagram. Deshalb habe ich mich entschieden, meinen Instagram-Feed etwas umzustellen. Es ist kein radikaler Schnitt, sondern eher ein sanftes Umräumen. Ein Neuausrichten mit Klarheit.

🕍 Was sich verändert

In meinem Instagram-Feed werde ich künftig nur noch Fotos von besonderen Orten teilen:

Kirchen, Klöster, Tempel und spirituelle Stätten aus aller Welt.

Diese Orte begleiten mich schon lange – auf Reisen, in Gedanken, im Alltag. Sie strahlen Ruhe aus, Geschichte, Tiefe. Und genau das möchte ich sichtbar machen: die stille Schönheit dieser Orte. Nicht nur als Gebäude, sondern als Räume, in denen Menschen über Jahrhunderte hinweg gebetet, geschwiegen, gesungen und sich verbunden haben.

☀️ Und was bleibt?

In der Story bleibt es lebendig.

Dort teile ich weiterhin Alltagsmomente, Gedanken, kleine Beobachtungen, Musik, Natur oder auch einfach mal eine Tasse Tee.

Die Story wird mein persönlicher Raum bleiben – spontan, nah, aus dem Moment heraus.

Der Feed wird zum ruhigen Fenster in die Welt der Stille, der Architektur und der spirituellen Vielfalt.

🌿 Warum das für mich stimmig ist

Ich merke, dass mein Blick achtsamer geworden ist. Dass ich weniger „alles zeigen“ möchte – sondern vielmehr das, was mir wirklich etwas bedeutet. Und genau da beginnt der neue Weg: mit einem klareren Fokus. Nicht weil das andere nicht mehr zählt – sondern weil ich dem, was mir wirklich wichtig ist, mehr Raum geben möchte.

Ich freue mich, wenn du mich weiterhin begleitest – hier auf dem Blog oder auf Instagram.

Und vielleicht spürst du beim Betrachten eines Tempels, einer Klosterfassade oder einer stillen Kapelle ja auch etwas von dem, was mich dabei berührt: Frieden.

Kleine Inseln der Ruhe im Alltag

Der Alltag kann manchmal hektisch sein. Arbeit, Termine, Erledigungen – alles läuft oft im schnellen Takt. Doch gerade in dieser Geschwindigkeit sind kleine Momente der Ruhe besonders wertvoll.

Ich habe für mich entdeckt, dass es nicht die grossen Pausen sind, die zählen, sondern die kleinen Inseln der Achtsamkeit. Am Abend gönne ich mir zum Beispiel oft eine Tasse Tee. Einfach nur sitzen, den warmen Duft wahrnehmen, den ersten Schluck ganz bewusst geniessen – das bringt meinen Körper und Geist zur Ruhe. Manchmal lese ich dazu ein Buch. Nicht täglich, aber immer dann, wenn ich spüre, dass ich mir diese Zeit schenken möchte. Es sind diese kleinen Rituale, die mir helfen, den Tag achtsam abzuschliessen.

Achtsamkeit bedeutet nicht, stundenlang zu meditieren oder sich komplett zurückzuziehen. Sie beginnt schon im Kleinen: beim bewussten Atmen, beim Geniessen einer Mahlzeit, beim Hören von Musik oder beim Beobachten der Natur.

Es tut gut, sich solche Momente zu schaffen – kleine Inseln, die uns im Alltag Halt geben und Gelassenheit schenken.