Kategorie: đŸ™đŸŒ Buddhismus

BeitrĂ€ge ĂŒber den Buddhismus, den Dalai Lama, Meditation und MitgefĂŒhl – offen, respektvoll und inspirierend.

Innerer Frieden durch Meditation – ein Weg zurĂŒck zu dir selbstđŸ§˜đŸ»â€â™‚ïž

Manchmal spĂŒre ich, wie das Leben mich mitreissen will – mit all seinen GerĂ€uschen, Anforderungen, Ablenkungen. Nachrichten flackern auf dem Bildschirm, Termine fĂŒllen den Kalender, und irgendwo dazwischen verliert sich oft das, was eigentlich zĂ€hlt: die Stille in mir.

Ich habe gelernt, dass ich dieser Stille nicht nachrennen muss. Sie ist nicht irgendwo da draussen. Sie wartet nicht in einem fernen Kloster oder an einem perfekten Ort. Sie ist hier. Jetzt. In mir – sobald ich bereit bin, einen Moment lang still zu werden.

Der erste Schritt: Hinsetzen, atmen, ankommen

Meditation ist fĂŒr mich kein Ziel. Es ist ein Heimkommen. Ich setze mich hin, so wie ich bin – mit mĂŒden Augen, einem unruhigen Geist oder einem vollen Herzen. Und dann atme ich.

Ein. Aus.

Ganz natĂŒrlich.

Kein Zwang. Keine Erwartung. Nur ein stilles Dasein.

Und mit jedem Atemzug spĂŒre ich: Ich bin da. Ich muss nichts tun. Ich darf einfach nur sein.

Was innerer Frieden fĂŒr mich bedeutet

Innerer Frieden ist kein Dauerzustand. Es ist ein Raum, den ich in mir kultiviere. Manchmal finde ich ihn schnell – manchmal dauert es lĂ€nger. Aber ich weiss: Er ist immer da. Auch wenn der Alltag tobt, auch wenn Gedanken laut sind – irgendwo in mir gibt es diesen leisen Ort, der unberĂŒhrt bleibt.

Er erinnert mich daran, dass ich nicht alles kontrollieren muss. Dass das Leben fliessen darf. Dass ich atmen kann, auch wenn es schwer wird.

Kleine Rituale fĂŒr jeden Tag

Ich glaube nicht, dass es „die perfekte Meditation“ gibt. Aber ich glaube an kleine Rituale, die den Tag weicher machen:

  • Ein paar bewusste AtemzĂŒge am Morgen, bevor ich aufstehe.

  • Ein kurzer Moment der Stille in der Mittagspause, vielleicht mit geschlossenen Augen.

  • Eine Kerze am Abend, die ich entzĂŒnde, um den Tag loszulassen.

 

Diese kleinen Inseln schenken mir Ruhe – nicht weil sie alles verĂ€ndern, sondern weil sie mich verĂ€ndern. Sie erinnern mich daran, dass ich mehr bin als meine Gedanken.

Wenn Gedanken laut sind

 

Es gibt Tage, da ist mein Geist wie ein unruhiges Meer. Gedanken kommen und gehen, manche laut, manche schwer. FrĂŒher habe ich dagegen angekĂ€mpft. Heute beobachte ich sie. Ich schaue ihnen zu wie Wolken am Himmel. Ich sage: „Ich sehe euch. Ihr dĂŒrft da sein. Aber ich bin nicht ihr.“

Und das bringt Frieden.

Einladung zum Innehalten

 

Wenn du das GefĂŒhl hast, dich selbst verloren zu haben – setz dich. Atme. Lausche.

Nicht auf die Welt da draussen, sondern auf das leise FlĂŒstern in dir.

Dort, in dieser Stille, wartet dein Frieden.

🕯 Ein Moment der Stille – gefĂŒhrter Meditation-Impuls 

 

Setze dich bequem hin. Lass die Schultern sinken.

Schliesse deine Augen – ganz sanft. Du musst nichts tun. Du darfst einfach nur da sein.

SpĂŒre, wie dein Körper getragen wird.

Vielleicht hörst du GerĂ€usche – das ist in Ordnung. Lass sie kommen und gehen.

Richte nun deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem.

Einatmung: SpĂŒre, wie die Luft dich erfĂŒllt.

Ausatmung: Lass los. Alles, was du gerade nicht brauchst.

Wiederhole innerlich, ganz still:

„Mit dem Einatmen komme ich bei mir an.“

„Mit dem Ausatmen lasse ich los.“

Atme so fĂŒr ein paar Minuten – oder so lange, wie es dir guttut.

Wenn Gedanken kommen, begrĂŒĂŸe sie freundlich. Du musst ihnen nicht folgen.

Dein Atem ist wie ein Anker. Du bist sicher. Du bist da.

Am Ende:

Lege eine Hand auf dein Herz.

Und spĂŒre: Du bist genug. Genau jetzt. Genau so.

Kleine Rituale fĂŒr den inneren Frieden – Buddhismus im Alltag leben đŸ§˜đŸ»â€â™‚ïž

Es ist noch ruhig, der Tag hat kaum begonnen. Durch das halb geöffnete Fenster streicht eine sanfte Brise, und irgendwo in der Ferne höre ich einen Vogel, der den Morgen begrĂŒĂŸt. Ich sitze da – nicht auf einem Kissen, nicht in perfekter Haltung. Einfach da. Und atme.

In diesen kleinen Momenten finde ich sie oft: die Stille zwischen den Gedanken. Kein großes Ritual. Kein „mĂŒssen“. Nur ein bewusster Atemzug, ein inneres Nicken an mich selbst. Ich bin da. Jetzt.

Seit ĂŒber zwanzig Jahren begleitet mich der Buddhismus. Nicht als Religion, sondern wie ein stiller Freund, der mich daran erinnert, dass Frieden nicht draußen beginnt, sondern innen. In unseren Entscheidungen, in unserem Blick auf andere – und auf uns selbst.

Manchmal frage ich mich: Was wĂ€re, wenn wir alle nur fĂŒr fĂŒnf Minuten am Tag ganz prĂ€sent wĂ€ren? Beim Zubereiten des Kaffees. Beim BegrĂŒssen eines Kollegen. Beim Streicheln eines Hundes, der uns auf der Straße begegnet.

In diesem Beitrag möchte ich mit dir ein paar kleine Rituale teilen, die mir helfen, im Alltag verbunden zu bleiben – mit mir selbst, mit anderen und mit dem Leben, so wie es ist.

Der erste Atemzug am Morgen

Es ist noch dunkel, wenn ich die Augen öffne. Nicht abrupt, nicht hastig – einfach so, als wĂŒrde mich der Tag sacht an der Schulter berĂŒhren. Kein Wecker. Kein Gedanke, der sofort losrennen will. Nur dieser eine Moment. Und dann: der erste Atemzug.

Ich spĂŒre, wie sich meine Lunge fĂŒllt – nicht besonders tief, nicht besonders kontrolliert. Einfach natĂŒrlich. Es ist der Beginn eines neuen Tages, und dieser erste Atemzug ist wie ein stilles Versprechen: Du darfst heute neu beginnen.

FrĂŒher bin ich oft aus dem Bett gesprungen, gleich hinein in das „Was muss ich heute alles schaffen?“ Heute versuche ich, mir ein paar Sekunden zu schenken. Ich bleibe noch liegen. Höre auf die GerĂ€usche des Morgens – das Atmen der Welt. Vielleicht ein leises Summen draußen, ein Vogel, der schon wach ist. Vielleicht ist da auch nur die Stille, in der ich mich selbst wiederfinde.

Ich habe gelernt, diesen ersten Moment bewusst zu gestalten. Kein großes Ritual. Nur Dankbarkeit. Ich danke fĂŒr diesen neuen Tag, fĂŒr diesen Körper, der mich trĂ€gt, fĂŒr das Leben, das sich – trotz allem – immer weiter entfaltet.

Begegnungen mit MitgefĂŒhl

Ich stehe an der Kasse. Vor mir ein Ă€lterer Mann, der mit zittrigen HĂ€nden nach seinem Portemonnaie greift. Die Schlange wird unruhig. Jemand seufzt. Ich spĂŒre, wie schnell wir manchmal die Geduld verlieren, wenn es ein paar Sekunden lĂ€nger dauert.

Aber dann schaue ich ihn an – wirklich. Ich sehe seine HĂ€nde, die vielleicht viel getragen haben in diesem Leben. Ich sehe seine Augen, mĂŒde, aber freundlich. Und plötzlich ist da Raum in mir. Kein DrĂ€ngeln. Kein Widerstand. Nur MitgefĂŒhl.

Es sind diese kleinen Begegnungen, in denen wir die Wahl haben: Wollen wir urteilen oder verstehen? Wegschauen oder hinfĂŒhlen?

Manchmal ist MitgefĂŒhl ein LĂ€cheln, das nichts kostet. Ein „Kein Problem, lassen Sie sich ruhig Zeit“. Manchmal ist es ein Blick, der sagt: Ich sehe dich. Nicht als Hindernis, nicht als Fremden – sondern als Menschen.

Ich erinnere mich an eine Frau, die einmal in den Laden kam, sichtlich erschöpft. Sie suchte ein bestimmtes Produkt, fand es nicht gleich. Ich hĂ€tte einfach nur zeigen können, wo es steht. Aber stattdessen bin ich einen Moment neben ihr stehen geblieben. Habe gefragt, wie ihr Tag war. Nur ein kurzer Austausch – aber in ihren Augen lag auf einmal Licht.

MitgefĂŒhl beginnt nicht in großen Gesten. Es beginnt dort, wo wir uns selbst daran erinnern: Jeder Mensch trĂ€gt etwas Unsichtbares mit sich. Sorgen, Geschichten, Verluste – aber auch Hoffnung.

Wenn wir den Mut haben, mit offenem Herzen durch die Welt zu gehen, wird selbst ein flĂŒchtiger Moment an der Supermarktkasse zu einer BerĂŒhrung zwischen zwei Seelen.

Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama in ZĂŒrich (25.8.2024)

Am 25. August 2024 war es soweit: Ich sah den Dalai Lama zum ersten Mal live. Aber von Beginn an!

Am Samstag 24. August, en Tag vorher habe ich  noch gearbeitet. Am Abend ging es direkt von Heimberg nach ZĂŒrich.  Danke nochmals dafĂŒr. In Thun angekommen hatten wir paar Minuten spĂ€ter den Zug Richtung ZĂŒrich. Ich ass gleich im Speisewagen der SBB unser „zNacht“. Das kann ich euch sehr empfehlen wenn ihr mit dem Zug unterwegs seid. In ZĂŒrich Oerlikon angekommen lief ich zu unserem Hotel das direkt neben dem Hallenstadion war. Nach dem Check In lief ich nochmals zum Bahnhof. Den dort in der NĂ€he ist das Restaurant von Zeki: Zekisworld. Wir schauten aber nur kurz vorbei, da wir ja schon gegessen hatten.

Dalai Lama in ZĂŒrich, 25.8.2024

 

Am nĂ€chsten Morgen standen wir ca. um 6 Uhr auf und assen im Hotelzimmer unser FrĂŒhstĂŒck welches wir am Vorabend unterwegs gekauft hatten. Brötli und ein Ovo Drink resp. ein Emmi CafĂ© Latte. no Sponsoring :-).  Nach dem FrĂŒhstĂŒck gingen wir uns gleich im Hotel auschecken. Den um 7 Uhr war im Hallenstadion TĂŒröffnung. Vor dem Hallenstadion war schon eine grosse Party im Gange und einfach ne tolle Stimmung von den Tibeter:innen.

Dalai Lama in ZĂŒrich, 25.8.2024

 

Sogar aus Belgien, Frankreich und Deutschland sind Tibeter:innen angereist und sicher auch von anderen LĂ€ndern um Seine Heiligkeit den 14. Dalai Lama zu sehen. Es hatte etwas geregnet am Morgen und wir hatten leider kein Schirm dabei. Vor uns war eine Familie, ohne zu Zögern bekamen wir einen Schirm von ihnen. Danke nochmals an dieser Stelle. Dann war auch schon 7 Uhr und die TĂŒr ging auf.

Dalai Lama in ZĂŒrich, 25.8.2024

 

Drinnen angekommen gingen wir wenig spÀter zu unserem Platz und warteten bis um 9 Uhr dann der Dalai Lama kam und die Langlebezeremonie begann. Im Hallenstadion wurden wir noch von Nau interviewt, den Link dazu weiter unten.

Dalai Lama in ZĂŒrich, 25.8.2024

 

Das Hallenstadion war toll geschmĂŒckt. Um Punkt 9 Uhr wurde der Dalai Lama herzlichst begrĂŒsst und Willkommen geheissen. Dann beginn schon die Zeremonie. Seine Helligkeit sprach davon MitgefĂŒhl zu entwickeln zu allen Lebewesen auch zu den Tieren. Den egal ob Freunde, „Feinde“ oder Tiere: Wir alle wollen glĂŒcklich sein und ein zufriedenes Leben fĂŒhren.

Dalai Lama in ZĂŒrich, 25.8.2024

 

Zitat:

Es war ein sehr tolles Event und ich bin sehr glĂŒcklich den Dalai Lama live erlebt zu haben und seine Energie gespĂŒrt zu haben. Den die die mich kennen wissen das ich mich schon seit meiner Kindheit mit dem Buddhismus, Dalai Lama und dem Tibet beschĂ€ftige. Ich wĂŒnsche mir von Herzen eine glĂŒckliche und friedliche Welt. Wir haben nur eine Welt und zu der sollte man acht haben!

 

Links:

Link zum Interview von Nau: https://www.nau.ch/news/schweiz/meitli-ich-habe-dalai-lama-sogar-lieber-als-meine-eltern-66816198 

His Holiness Dalai Lama kommt am 25.8.2024 nach ZĂŒrich

HH Dalai Lama kommt am Sonntag, 25.8.2024 nach ZĂŒrich ins Hallenstadion. Er nimmt an der Langlebenszeremonie teil. Tickets gab es bei Ticketcorner zu kaufen. Diese sind bereits alle ausverkauft. Wer noch Tickets möchte dem empfehle ich FanSale bei Ticketcorner.

Mehr ĂŒber den Dalai Lama findet ihr auf seiner Webseite. Infos ĂŒber Tibet auf tibetswiss.ch